Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
HISTORISCHER RÜCKBLICK AUF 1632 Sept. 14. · FISCHNALER-CHRONIK

Umbettung in Gruft der Dreifaltigkeitskirche

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 26. Juli 1913 · Seite 3 · #Fischnalerchronik
📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929) Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #329 (Buchseite 40, 1632 Sept. 14., Nachweis: 75 209; 13 170): „Der Leichnam wird überführt und einstweilen in der St. Leopolds-Kapelle der „Ruhelust“ beigesetzt, später aber in die eigens erbaute Gruft der Dreifaltigkeitskirche übertragen.“ · In der Fischnaler-Gesamtansicht öffnen →
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 40: „Der Leichnam wird überführt und einstweilen in der St. Leopolds-Kapelle der „Ruhelust“ beigesetzt, später aber in die eigens erbaute Gruft der Dreifaltigkeitskirche übertragen.“] Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (26. Juli 1913, S. 3): Der bei den gegenwärtigen klimatischen Verhältnissen unternommene zwölstägige Marsch durch die Wü- mit allem Hofgesinde begeben, wenn sie Erd-, beben merken, in der Hoffnung hier sicherer zu sein, als in einem steinernen Gebäude. Die untere Ruhelust hat 30 Zimmer und ebenso ihre eigene Kapelle wie die obere ". Als Erzherzog Leopold V. im Jahre 1632 in Schwaz starb, wurde sein Leichnam zuerst in der St. Äeopoldskapelle der Rnhelust beigesetzt und später im pomphaften Aufzuge über den Rennplatz in die eigens erbaute erzherzogliche Gruft in der Dreifaltigkeitskirche übertragen. Die Rnhelust wurde im Jahre 1636 am 14. April infolge einer bei heftigem Winde aus der Pulvermühle an der kleinen Sill entstandenen Feuersbrunst samt allen darin enthaltenen Kostbarkeiten, so plötzlich ein Raub der Flammen, daß die Erzherzoginwitwe, Klaudia, kaum so viele Zeit gewann, mit ihren vier unmündigen Kindern zu entfliehen. Als Klaudias mündig gewordener Sohn, Erz?-herzog Ferdinand Karl, die Regierung Tirols übernommen hatte, zeigte er sich den italienischen Einflüssen, welche zu einer verschwenderischen Lebensführung drängten, bald sehr geneigt. Er gab zu Ehren seines Schwagers, dem Herzog von Mantua, den 1.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 26. Juli 1913, S. 3, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/10126-umbettung-in-gruft-der-dreifaltigkeitskirche-1913).

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