📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929)Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #75 (Buchseite 16, 565, Nachweis: 11 79, 80):
„Der Dichter Venantius Fortunatus durchzieht auf der Wallfahrt zum hl. Gregor in Tours, das Puster-, Eisak- und Etschtal, quert im Vinschgau den Inn und verzeichnet ein Wunder, das bei der Wiederherstellung der Kirche im Orte des hl. Laurentius „apud Brionas einer Feste Italiens“ geschah. Man darf mit einiger Wahrscheinlichkeit darunter „Veldidena“ als den bekanntesten Straßenplatz der Alpenroute vermuten, umsomehr als auch der Historiker Plinius ein „castrum Brionum ad Oenum“ erwähnt.“
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[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 16: „Der Dichter Venantius Fortunatus durchzieht auf der Wallfahrt zum hl. Gregor in Tours, das Puster-, Eisak- und Etschtal, quert im Vinschgau den Inn und verzeichnet ein Wunder, das bei der Wiederherstellung der Kirche im Orte des hl. Laurentius „apud Brionas einer Feste Italiens“ geschah. Man darf mit einiger Wahrscheinlichkeit darunter „Veldidena“ als den bekanntesten Straßenplatz der Alpenroute vermuten, umsomehr als auch der Historiker Plinius ein „castrum Brionum ad Oenum“ erwähnt.“]
Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (6. April 1911, S. 2):
Auch vor dem Ouirinal wurde eine Ovation veranstaltet, worauf der Kronprinz und die Kronprinzessin zweimal aus dem Balkon erschienen. Straßenkundgebnngem in Rom. Wegen der andauernden Steigerung der Le- bensmittelpreise fanden zahlreiche Protestkundgebungen von Arbeitern, Handelsangestellten Breonen am Inn nach Plinius ( caput Lrlo- num ad Oenum }. b. h. unser Vcldidena, gemeint. Die Breonen, Brenni oder Brenni waren damals die Bevölkerung des ganzen Wipptales von der Gegend der heutigen Franzensseste über den Brenner, der wohl von ihnen den Namen haben kann, bis nordwärts ins Jnntal. Sie waren also auch die schon lange romanisier- ten Bewohner Beldidenas. Zu Nachbarn hatten sie im Süden die Jsarci an der Jsara, dem Heutigen Flusse Eisack, im Jnntal die Genaunes, Caennaunes oder Cenni, beide ihre Stammesgenossen. Diese Völker leisteten einst den Römern bei der Eroberung Rätiens im Jahre 15 v. Ehr. verzweifelten Widerstand, und besonders die Breonen galten als das tapferste Volk der Alpen. Sie erlangten schon frühzeitig das römische Bürgerrecht imb wurden nun als Miliz mit dem Schutze der bedrohten, nördlichen Al- penpässe betraut.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 6. April 1911, S. 2, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/10138-wunderzeugnis-des-venantius-fortunatus-in-veldidena-1911).
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 16: „Der Dichter Venantius Fortunatus durchzieht auf der Wallfahrt zum hl. Gregor in Tours, das Puster-, Eisak- und Etschtal, quert im Vinschgau den Inn und verzei …
(Feier des Protestanten patentes in Innsbruck.) Am Palmsonntag fand in der festlich geschmückten evangelischen Christuskirche ein Festgottesdienst zur Feier des vor 50 Jahren der evangelischen Kirche Österreichs gegebene …
Den beiden Dieben gelang es, zu entwischen. (Am Kirchturm der neuen Höttinger Kirche) wurde, wie wir den „ N. T. St. " entnehmen, am Samstag nachmittag das Kreuz aufgesetzt, das 3 96 Meter hoch ist, einen 2 ' 16 Meter la …
Das geringste Gebot beträgt 36. 574 Kronen. (W i d u m b a u.) Aus Hötting meldet man uns: Der vielbesprochene Neubau eines Pfarrwidums in Hötting würbe dieser Tage in An -: griff genommen. Der Neubau komtnt unterhalb! d …
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Innsbrucker Nachrichten, [Datum], S. [Seitenzahl], digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/#artikel=[ID]).
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