Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
FISCHNALER-CHRONIK · 1915 MAI 15.

Verkürzung des Fleischverkaufs durch Statthalterei

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 15. Mai 1915 · Seite 18 · #Fischnalerchronik
📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929) Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #1780 (Buchseite 98, 1915 Mai 15.): „Die Statthalterei verkürzt den Fleischverkauf auf fünf Wochen.“ · In der Fischnaler-Gesamtansicht öffnen →
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 98: „Die Statthalterei verkürzt den Fleischverkauf auf fünf Wochen.“] Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (15. Mai 1915, S. 18): Die Beschränkung des Fleischgenusses in Gasthäusern, Pensionen und Hotels kann allein schon auf die Fleischpreise einen günstigen Einfluß ausüben. Die niederösterreichische Statthalterei hat eine Abänderung der Mehl-und Brotkartenvorschriften verfügt. Nach den bisherigen Bestimmungen waren jene Haushalte, deren Mehlvorräte 2 Kilogramm für den Kopf überstiegen, auf die sogenannte verminderte Mehl-und Brotkarte angewiesen. Nach dem neuen Erlaß sollen aber die Haushalte, die mehr als 7 Kilogramm Mehl für den Kopf besitzen, ihr Mehl an die Gemeinde abliefern. Können sie sich dazu nicht verstehen, erhalten sie keine Brotkarte mehr und müssen ihr Brot selbst backen. Es soll dadurch vermieden werden, daß das oft in ungeeigneten Räumen aufgestapelte Mehl dem Verderben oder der Verschlechterung anheimsalle. Dr. Alexander Schneider. * Wserdeverlicherungsverein in Innsbruck.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 15. Mai 1915, S. 18, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/11162-verkuerzung-des-fleischverkaufs-durch-statthalterei-1915).

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