Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
NEUER LADEMODUS IM KRIEG

Beschluss zur Einführung der Ramington-Gewehre in der k. k. Armee

Die Einführung von Hinterladungs - Gewehren bei der k. k. Armee darf als fest beschlossen angesehen werden. ES handelte sich nur darum, welchem System der Vorzug gegeben werden sollte. Weder die Lindner ' schen noch die Pistvtnik ' schen Gewehre haben sich bewährt. Als vorzüglich erweisen sich die nach dem Ramington ' schen System gearbeiteten Gewehre. Es sind dies Waffen, mittelst welchen 18 Schüsse in einer Minute auf 1200 — 1300 Schritte Distanz abgcfeuert werden können. Die nach diesem System gefertigten Gewehre lieferten im amerikanischen Kriege glänzende Resultate. Das k. k. KriegSministerium hat, nachdem diese Gewehre einer äußerst genauen Untersuchung unterzogen worden sind, einen Vertrag mit dem Civil - Jngenieur E. A. Plaget abgeschlossen,
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 10. August 1866, S. 4, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/1784-beschluss-zur-einfuehrung-der-ramington-gewehre-in-der-k-k-armee-1866).

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