Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
KEIN GEPOLTER MEHR BEI DER LETZTEN RUHE

Anordnung zur Grabverschließung nach Abgang der Hinterbliebenen

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 19. September 1871 · Seite 5
Or. Glatz, Stadtarzt. (Vom städtischen Friedhofe.) Im Einverständniß mit dem Herrn Stadtpfarrer hat der Herr Bürgermeister angeordnet, daß in Zukunft auf dem städt. Friedhöfe die Schließung der Gräber erst erfolgt, nachdem sich die Leidtragenden entfernt haben. Es ist diese Maßregel im Interesse der Humanität dringend geboten und verdient allseitige Nachahmung; denn kaum etwas wird die Hinterbliebenen eines theueren Hingeschiedenen schmerzlicher berühren, als das gräßliche Gepolter, welches nicht selten bei der Schließung der Gräber zu vernehmen. Dem Uebelftande ist nunmehr abgeholfen. ( I. Tgbl.) (Todschlag.) Am 12.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 19. September 1871, S. 5, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/2699-anordnung-zur-grabverschliessung-nach-abgang-der-hinterbliebenen-1871).

Weitere Berichte aus der Rubrik „Glocken & Sakralkunst“

GRASSMAYR GIESST AUCH CHINESISCHE GLOCKEN

Chinesische Glocken aus der Grasmair'schen Gießerei in Sterzing und Willen

Innsbrucker Nachrichten · 11. Mai 1874 · S. 3 · Glocken & Sakralkunst

(Chinesische Glocken in Wiltan.) Wir erhalten von befreundeter Seite folgende interessante Mittheilung: „ Neulich fand sich in Ihrem Blatte die Nachricht, daß bei Hrn. Fauster in Sterzing eine chinesische Glocke zu sehen …

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