Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
BRUNNEN OHNE BAUHÜTTE GEHT NICHT

Notwendigkeit des Margarethenplatzes für den Brunnenbau

Zugum onaab ngem n. nach e eslirmt rn 6. 25 n dort zurück. mehr alS ein Jahrzehnt erwartete monumentale Brunnen zur endlichen AuS» führung gelangen, was schon im Interesse der Stadtverschönerung in hohem Grade wünschenSwerth ist, so wird der Zweck kaum erreicht Werder, können, ohne die Steine auf den Platz, no sich der Bau erheben soll, zu lagern und dort eine Bauhütte zu errichten. Ein doppelter Transport des Materiales, nämlich zuerst in die Werkstätte des Stcinmetzes und dann auf den Bauplatz, würde, da es sich um die Förderung von mehr als 5000 Centnern bandelt, dem Brunnen - Comit « doch ein etwas zu theurer Luxus sein, ganz abgesehen von dem noch beachtcnswertheren Umstande, daß durch den Transport der schon bearbeiteten Baustücke die > elben nur zu leicht Schaden leiden können und dadurch nicht nur der Bau verzögert, sondern auch in unverantwortlichster Weise sehr bedeutende Mehrauslagen verursacht würden. Es nützt nun einmal nichts AndererS, als die kleine Unbequemlichkeit — wenn man es überhaupt eine solche nennen kann — gefallen zu lassen, daß das Baumateriale auf dem geräumigen Margarethenplatze abgelegt und dort eine Bauhütte errichtet wird, soll der Brunnen erbaut werden.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 12. Februar 1874, S. 5, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/3293-notwendigkeit-des-margarethenplatzes-fuer-den-brunnenbau-1874).

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