Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
GLASFENSTER AUS DREI WELTEN

Lob eines Fachmannes für romanische und gotische Glasgemälde in einer Ausstellung

2920 zustellenden Arbeiten, folgendes Urtheil eines Fachmannes über dieselben mit: Der romanische Styl wird bei dieser Ausstellung durch ein neben die bereit» ausgestellt gewesenen Rosette für die St. Antonius. Kirche in Padua bestimmte» Doppelfenster ( eine Hälfte) mit 2 der 4 großen Propheten vertreten. Diese find nach Professor Klein ' » Skizzen, die Architektur vom Architekten der Anstalt Herrn I. Schmid gezeichnet. Die Gothtk repräsentirt da » große GlaSgemälde mit dem englischen Gruße, ein Geschenk des Frauen - Vereine » der St Marien- Gemeinde an die neuerbaute Kirche zu Grand Rapid » in Michigan ( Nord- Amerika.) Die Komposition de » Ganzen, die darin erwiesene Tüchtigkeit in strenggothischen Konstruktionen, da » Farben - Ensemble, gereicht dem Erfinder Herrn Schmid zu aller Ehre. Die Renaissance wird durch ein » der 4 PreSbhteriumS - Fenster der Kälterer Pfarrkirche vertreten sein, wozu Pros. Stolz die Skizzen geliefert. Au » der einfach, aber schön in sich gebundenen Anlage treten die Figuren der 4 großen Kirchenväter de « Abendlandes mit Engeln, die ihre Embleme tragen, weiß auf orangegelben Grund « leuchtend hervor. Der Rahmen konstruirt sich au » Bandstreifen in glücklichster Verschlingung und Lösung. Die Medaillon » der Engel finden in einer reichen in sich aufgerollten Rosette ihr Gegengewicht. Schon die Neuheit solchen Versuch » in der Gla « - Malerei de » Renaiffancrsthl », erregt besondere » Interesse, abgesehen davon, daß Professor Stolz ausgesprochene Anlage und gebildeten Geschmack dafür bekundet.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 23. Oktober 1874, S. 4, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/3408-lob-eines-fachmannes-fuer-romanische-und-gotische-glasgemaelde-in-1874).

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EIN GLASMEISTERWERK MIT FLUCHTPLAN

Erste Präsentation des bedeutenden Kirchenfensters für Bocholt durch die tirolische Glasmalerei-Anstalt

Innsbrucker Nachrichten · 16. Mai 1874 · S. 5 · Kunsthandwerk & Denkmäler

Die Vorstehung. (In der tirolischen Glasmalerei - Anstalt) zu Willen ist am Sonntag den 17. d. M. der Haupttheil des ersten Fensters für die Kirche in Bocholt, komponirt von Prof. Klein, zur allgemeinen Besichtigung ausg …

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