Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
NEUER FRIEDHOF MIT BAUORDNUNG

Genehmigung des neuen Friedhofes in Innsbruck und Aufruf zu Offerten

" Die bobe k. k. Statthalterei hat mit Dekret vom 18. Dezember 1855, Nr. 22,821/3096, die Herstellung eines neuen Friedhofes für die Landeshauptstadt Innsbruck genehmiget. Die Ausführung dieses Baues hat je nach Umständen in zwei oder drei aufeinanderfolgenden Jahren zu geschehen, und wird nur durch einzureichende schriftliche Offerte versteigert, in welchen der allgemeine Perzenten - Nachlaß auf alle der Versteigerung zum Grunde liegenden Einheitspreise anzugeben ist. — Diese Offerten - Verhandlung wird von dem gefertigten Stadtmagistrate am 19. Juli d. Js. Vormittags 9 Uhr vorgenommen werden, in dessen Amtskanzlei auch die bezüglichen Pläne, die Bau - Bedingniffe, die allgemeine Bau - Beschreibung und die Einheitspreise vom 12. d. Mts. angefangen zu den gewöhnlichen Amtsstunden cingesehen werden können. Die auf einem 15 Kreuzer - Stempel zu schreibenden und nach dem Hieramts bestimmten Formular abzufaffenden Offerte müssen dem Unterzeichneten Magistrate am 19. d. Mts. vor Schlag 9 Uhr Morgens portofrei und gehörig versiegelt, eingereicht werden, und dürfen, wenn sie giltig sein sollen, keine besonder » Bedingungen enthalten.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 3. Juli 1856, S. 3, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/350-genehmigung-des-neuen-friedhofes-in-innsbruck-und-aufruf-zu-offerten-1856).

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