Die Postdireclion in Innsbruck hat dem absolvierten Oberrealschüler Stefan Winkler eine Postamts - Prakiikantenstelle mit Adjutum verliehen (Sparkasse der Stadt Jnnsbrnck > Gestern abends 5 Udr fand im eigenen Saale die Generalversammlung der hiesigen Sparkasse statt. Die Jahresrechnung und die Bilanz für 1881 wurden genehmiget. Wir entnehmen derselben, dass das gesommte Verwaltungsvermögen dieser in der That zu einer Geldmacht herangewachsenen Anstalt rund 19 V 2 Millionen Gulden beträgt; hievon waren am 31. December 1881 in abgerundeten Ziffern auf Hypotheken angelegt 15 Millionen, auf Darlehen gegen Handpfand 9900 fl. Die Wertpapiere betrugen zum Courswerte vom 31. December 1881 3 V 3 Millionen, die eigenen Häuser der Sparkasse repräsentieren nach Abschreibung von 5 % Amortisation einen Wert von 460. 000 fl, Barschaft beim Rechnungsabschluss 300 000 fl. Das Gesammtguihaben der Einleger betrug einschließlich der Zinsen per 31. December 1881 rund 10 079. 000 fl. Das eigene Vermögen der Sparcaffe, d. i. der Reservesond 1,456. 000 fl., darunter als Spccialreservefoud für Coursdifferenz der Wertpapiere 55 800 fl. Ein Vergleich dieser Summme des Reservefondes mit jener dom 31. December 1880 ergibt eine Vermögensvermehrung, also einen reinen Berwaltungsgewinn im Jahre 1881 von 213. 000 fl. oder wenn man die 5 % Abschreibung vom Häuserbesitze der Anstalt per 20500 fl. und den Jahresbeitrag an die Handelsschule per 1200 fl. hinzurechnet, rund 235. 000 fl. Das Einlagekapital hat sich im Jahre 1881 um 27 3 Millionen erhöht, die Regieauslagen betrugen 37 000 fl., der durchschnittliche monatliche Cassestand war % Million. Auf Antrag des Sparcasseausschusses wurde beschlossen, von dem Reinerträge 30. 000 fl. zu wohlthätigen und gemeinnützigen Zwecken der Stadt Innsbruck zu widmen. Vom Sparkasse« Ausschüsse ist vorbehaltlich des Einvernehmens mit dem Gemeinderathe folgende Art der Verwendung dieses Betrages beschlossen worden: 10. 000 fl. der Stadt zur beliebigen Verfügung ( etwa Ankauf einer Dampsspritze?), 10. 000 fl. dem Ferdinandeum zum Aufbaue eines rweiten Stockes, 5000 fl. dem Kirchenbaufonde von St. Nikolaus unter der Bedingung, dass ohne Einwilligung des Dombaumeisters Schmid von seinem Plane nicht abgewichen werde, 2000 fl. der Musikschule des Musikvereines, 2000 fl. der Handelsschule und 1000 fl. zu Dienstboten - Prämien Der Vorsteher der Sparkasse Herr K.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 23. Mai 1882, S. 4, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/4385-finanzielle-entwicklung-und-wohltaetigkeitsverwendung-der-1882).
1 In Innsbruck nur echt bei Herrn I. Primavesi, Galanteriewaren - Handlung, Maria - Theresienstraße und Franz Winkler, Apotheker. _ Das mechanische und optische Institut von I. UllLLLL. Museumsstraße Ar. 16, empfiehlt se …
(Die Volkszählung) ergab in Mühlau am 31. December 1880 735 Einwohner in 88 Häusern. Der Viehstand war 320 Kühe und 28 Pferde. Bei der Volkszählung im Jahre 1869 zählte diese Gemeinde in 85 Häusern 681 Einwohner. An Haus …
Götze ns zählt 683 ( 334 m., 349 w.) Einw. in 92 Häusern und 109 Wohnparteien gegen 695 Einw. in 93 Häusern im Jahre 1869. Lesen und schreiben können 423, lesen 7, weder lesen noch schreiben 253 Personen. Nutzthiere: Pfe …
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