Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
KRIEGSGEDENKEN MIT MARMOR UND MUT

Errichtung eines Kriegerdenkmals mit Obelisk und Kreuz in nächster Nähe der Reichsstraße

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 2. Juni 1890 · Seite 6 · #Denkmale – Gemeinden
5 wird die Ruhestätte der Gebeine jener Krieger, die, soweit man sie auffindeu kann, in einem gemeinsamen Grabe bestattet werden, bezeichnen. Es ist entworfen von Herrn Prof. Michael Stolz und besteht, wie wir den, N. Dir. St. " entnehmen, aus drei Theilen, dem mehr würfelförmigen Sockel von fast 1 Meter Höhe, darüber baut sich ein Obelisk aus Sterzinger Marmor auf mit einer Inschrift und gekrönt von einem Kreuz mit dem Christusbild. Letzteres ist eine Spende des Frls. Louise Speckbacher und eine Arbeit des gewesenen Hüttenamtsverwalters in Jenbach, Andreas Speckbacher, eines Sohnes -es bekannten Schützenmajors Josef Speckbacher, das Kreuz vom Schlossermeister Valentin Simoni hier, der Obelisk von Steinmetzmeister Ignaz Franz in der Höttingerau ausgeführt. Das Denkmal wird innerhalb der gewesenen Schanzen, auf dem Kampfplatz in nächster Nähe der Reichsstraße errichtet werden.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 2. Juni 1890, S. 6, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/5333-errichtung-eines-kriegerdenkmals-mit-obelisk-und-kreuz-in-naechster-1890).

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