Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
STADTSAGGEN MIT STREIT UND STEINEN

Debatte im Gemeinderat über Vorbereitungen zur Landesausstellung und Lärmbekämpfung der Trambahn

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 2. Juni 1893 · Seite 5
Dr. Stolz constatiert, dass den Gemeinderath bei Verhandlung dieses Gegenstandes in keiner Weise Heiterkeit angewandelt habe. GR. Baur stellt den Dringlichkeitsantrag, an die Bürgerschaft einen Aufruf zu erlassen, dieselbe möge am Tage der Eröffnung der Landesausstellung die Häuser beflaggen. GR. Dr. Kölner richtet an den Vorsitzenden vier Anfragen, und zwar wegen der Beschotterung der Straßen mit faustgroßen Steinen, dann ob es nicht möglich wäre, die Trambahn zu verhalten, an den Cnrven ihre Geleise zu schmieren, da das Gcquicke und Kreischen der auf den ungeschmierten Schienen laufenden Wagen die in der Nähe der Trambahnlinie wohnenden Kranken geradezu in Verzweiflung versetze. Ferner fragt Redner an, ob der Bürgermeister sein im Gesundheitsrathe abgegebenes Versprechen betreffend die Pflasterung und Canalisierung der Bäckenbichel-
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 2. Juni 1893, S. 5, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/5687-debatte-im-gemeinderat-ueber-vorbereitungen-zur-landesausstellung-1893).

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VON TUMMELPFERDEN ZUM TUMMELGRAB

Klärung über die Bedeutung des Tummelplatzes in Ambras

Innsbrucker Nachrichten · 11. Oktober 1892 · S. 4 · Burgen, Schlösser & Stadtbild

(Ueber die Bedeutung von Tummelplatz) scheint man vielfach nicht im Klaren zu sein, wie tves schon aus der Bezeichnung des Militärfriedhofes in Volders, der nie ein Tummelplatz gewesen ist, hervorgeht. Tummelplatz ist sp …

MEERGÖTTER UND EIN ERZHERZOG IM METALL

Beschreibung des alten Brunnens durch Phil. Hainhofer mit Meergöttern und Erzherzog Leopoldus

Innsbrucker Nachrichten · 22. Dezember 1892 · S. 4 · Burgen, Schlösser & Stadtbild

3 Da aber keine Abbildung des alten Brunnens erhalten ist, so wird diese Aufgabe eine sehr schwierige und erfordert sehr vertieftes Studium der Brunnenbaukunst der Spätrenaissance. Einen bedeutenden Fingerzeig gibt Phil. …

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