Allfälliges. Nachdruck verboten.) Der ehemalige Viller und der Lanser - See. Bon T ' r. Hugo T s chu r t ' s ch e n t h a l er in Innsbruck. Von Vill, einem Torfe des Innsbrucker Mittelgebirges, führt ein Feldweg über die sogenannten Bachgang - Wiesen gegen Osten; wenn wir diesem Wege folgen, so breitet sich nach kurzer Wanderung vor unseren Augen eine griine, beiläufig 13 Hektar große Fläche aus, deren Einförmigkeit nur selten ein zwerghafter, windzerzauster Baum oder niedriges Gestrüpp unterbricht. Der unter dem Tritt zitternde und schwankende Boden verrät, falls dies nicht schon dicht wachsendes Schilf, Sumpfgräser und Schachtelhalme tun würden, daß wir uns auf moorigem, verfilzten Terrain, auf ehemaligem See grunde befinden; dieses „ Moos " wird noch heute im Bolksmunde Viller See genannt. Etwas weiter östlich vom Biller Moose liegt der kleine Lauser See, der seine goüne Flut luMg im Willde kräuselt. Keine Urkunde gibt Nachricht, wann die Mmme des Viller und Läufer Sees angelegt worden oder auf wessen Geheiß dies geschehen; verschollen und vergessen sind die Namen der Erbauer — jedenfalls reichen aber diese Attlagen zum mindesten ins frühe Mittelalter zurüch Die Sage erzählt ^ daß vor uralten Zeiten über diese Gegend ein mächtiges, kriegerisches Geschlecht geboten, das sich nur von Wild und Fischen nährte, hingegen die Kornfrucht verachtete; dieses Geschlecht habe die Bauern in drückender Knechtschaft gehalten und letztere hätten in harter Frohne die vielen Weiher unb Teiche, welche sich hier herum befanden, gegraben und die Kämme aufgeschüttettt) Wohl dem größten Teile unserer heimischen Sagen liegt ein wahrer Kern zu Grunde; doch ist es meist unmöglich, die Grenze zu finden, wo die Wahrheit endigt und die Dichtung beginnt. So auch hier, ob die Errichtung dieser Dämme den alten Bajuwaren, Breonen odergar noch altern Bolksstämmen, die einst da gehaust, zuzuschreiben sei, wollen wir unerörteft lassen und uns lieber ans Tatsächliche halten. In die zweite Hälfte des 13. und in das erste Drittel des 14. Jahrhunderts fiel die erste Blütezeit des Prämonstratenser Chor- Herren - Stistes zu Wilten und zwar in die Regierungszeit der Mte Witmar ( zirka 1265 bis zirka 1288), Konrad ( zirka 1289 bis 1302) und Wernher ( 1303 bis 1331)?) M Mitgeteilt vom alten Peter Stöckl vulgo Kassen Peter, welcher derzeit noch in Lans lebt. 2) Siehe Zacher „ Das
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 15. September 1911, S. 2, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/8934-vom-viller-und-lanser-see-sage-und-wahrheit-ueber-ehemalige-seen-im-1911).
(Ein Kalb mit 57 Kilogramm.) Aus Hölting tvird uns berichtet: In der Nacht von Sonntag aus Montag brachte im Stalle des Ökonomen Jiosef Ne u h a u f e r, vulgo Glaserbauer, eine Kuh ein ausnahmsweis großes Kalb zur Welt, …
(Noch zwei große Eier.) Gestern wurden uns wieder zwei Rieseneier gezeigt, von welchen eines 12 Deka, das andere 10 Deka wiegt. Diese Prachtexemplare stammen von einem gewöhnlichen Landhuhn aus der Zucht - anstalr der Fr …
März) cm sehr lesenswerter Aussatz. Gerichtszeitung. (Der Kampf um das H ech tseegebietä Schon seit einer Reihe von Jahren herrscht in der Nähe von Kufstein urn das Gebiet des Hechtsees ein lebhafter Kampf. Ter Hechtsee …
(Regulierung des Rietzerbache s.) Man schreibt uns: In Rietz bei Stams wird endlich die Regulierung des Rietzerbaches durchgeführt. Die Arbeiten umfassen die Herstellung eines gleichmäßigen Gerinnes aus Mauerwerk vom Lär …
Grundlegende Richtung (Blattlinie):
Wissenschaftlich-historische Dokumentation und digitale Erschließung gemeinfreier historischer Pressetexte aus dem Raum des historischen Tirols.
1. Grundsatz: Die Nutzung von chronik.fontes.at ist ohne Registrierung möglich. Es werden keine Werbe- oder Analyse-Tracker und keine Marketing-Cookies eingesetzt.
2. Server-Betrieb: Beim Aufruf der Website werden technisch notwendige Verbindungsdaten (IP-Adresse, Zeitpunkt, angeforderte Ressource) kurzzeitig auf unserem europäischen Server (Hetzner Online GmbH, Deutschland) zur Betriebssicherheit verarbeitet (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
3. Externe Faksimile-Einbindung (IIIF): Beim Öffnen der Original-Zeitungsseite lädt Ihr Browser Bildkacheln direkt vom IIIF-Bildserver der Österreichischen Nationalbibliothek (iiif.onb.ac.at) bzw. verweist auf die Universitäts- und Landesbibliothek Tirol.
4. Betroffenenrechte: Auskunfts- und Löschungsanfragen richten Sie jederzeit formlos an die im Impressum genannte Kontaktadresse.
Historische Zeitungstexte: Sämtliche wiedergegebenen Originalartikel entstammen historischen Zeitungsausgaben des 19. und frühen 20. Jahrhunderts (insbesondere den Innsbrucker Nachrichten, 1854–1913) und sind urheberrechtlich gemeinfrei.
Digitalisate & OCR-Grundlage: Die digitalen Faksimiles und Volltextgrundlagen basieren auf den Beständen der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol (ULB Tirol) sowie von ANNO – AustriaN Newspapers Online (Österreichische Nationalbibliothek).
Die Tiroler Zeitungschronik bewahrt den authentischen Wortlaut und die historische Rechtschreibung der Originalquellen vor und nach der II. Orthographischen Konferenz von 1901.
Um die historischen Spaltentexte digital zugänglich zu machen, erhält jeder Originalartikel redaktionell eine Hauptüberschrift im zeitgenössischen Chronikstil des 19. Jahrhunderts sowie eine moderne Dachzeile zur raschen thematischen Orientierung.
Bitte zitieren Sie stets die zugrunde liegende historische Originalausgabe mit Erscheinungsdatum und Seitenzahl, ergänzt um den Permalink der Chronik:
Innsbrucker Nachrichten, [Datum], S. [Seitenzahl], digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/#artikel=[ID]).
Sie haben einen OCR-Lesefehler im historischen Fraktursatz entdeckt oder möchten auf einen bemerkenswerten Zeitungsbericht hinweisen?
Schreiben Sie uns gerne an redaktion@fontes.at unter Angabe des Erscheinungsdatums oder des Artikel-Direktlinks (#artikel=...).
✎ Korrektur-ModusKlicke in jede Überschrift oder Transkriptions-Zeile (Enter = nächste Zeile, Shift+Enter = Zeile teilen)
Gesammelt: 0 Artikel|
Gesammelte Änderungen in Tabelle article_edits
Diese Korrekturen sind in der Zwischen-Tabelle gespeichert. Mit Klick auf „Jetzt in Live-DB schreiben“ werden sie atomar in chronik_events_live.db samt Volltextindex übernommen.