Die Grenzmauer zwischen dem von der Ber -, sicherungsgesellschast „ Donau " angetanstenI Adamhauses und dem T s ch o n e x h a u s e ist 120 Meter stark und wurde seinerzeit von den beiden Hausbesitzern gemeinsam als Dekkenauslage benützt. Die Mauer sollte auch iw Zukunft als Geineinschaftsmauer bestehen ble: / ben. Da aber die Versicherungsgesellschaft eine eigene Feuermauer wünscht, schlägt sie vor,' von der erwähnten Gemeinschaftsmauer jenen Teil abzutragen, der notwendig ist, um füri die neue, bauordnungsmäßige Feuermaner Raun: zu schaffen, wodurch gleichzeitig ein weiterer Anspruch der „ Donau " auf die Mitbenützung der übrigbleibenden Mauerteile erlöschen würde. Der Gemeinderat erklärte sich mit dieser Vereinbarung und dem vorgelegten Projekte unter der' Bedingung einverstanden, daß die Versicherungsgesellschaft „ Donau " für alle durch die Herstellung einer eigenen Feuermauer allenfalls entstehenden. Schäden am Tschonerhause die Hästng übenimmt. Am alten Fleisch bankgeb an de sind verschiedene Umgestaltungen und A d a ptierungen geplant, wie die Aufstellung einer eigenen Fischhalle, die Verlegung der Freibank, Pflasterung des Hofes, Verlegung eines bestehenden Kanales, Umbau der Kloscttanlage uiw. Die Kosten dieser Arbeiten sind mit ungefähr! 19. 000 Kronen veranschlagt. Der Gcmeinderat gab chsizn seine « Genehmigung, Der notwendige Kredit wird aus dem für die Marktverbesserung zur Verfügung stehenden Fonde bestritten. Ein Ansuchen der Bau und Wohnungsgenossenschaft für Bedienstete der Südbahn um Verschiebung des Zahlungstermines des Kaufschillingsrestes für die erworbenen. Gründe wurde bewilligt. Dem Rekurs der Innsbrucker Liedertafel gegen die ihr aufgetragene Färbelung ihres Hauses wurde stattgegeben. Die Verbauung der Zelgergründe und nochmals das Tiroler Volkskunst und Gewerbe- Museum. Die Architekten Payr und Baier haben aus Grund ihrer preisgekrönten Entwürfe ein größeres Ausführungselaborat betreffend die Parzellierung der Maximilianstraße und die einheitliche äußere Ausgestaltung der B utten auf den Zelgergründen vorgelegt, wobei verschiedene Wünsche der Gemeinde gegenüber den preisgekrönten Arbeiten berücksichtigt wurden. Nach eingehender Prüfung dieses Elaborates stellte die Bausektion den Antrag, der Gemeinderat möge den Verkauf der Gründe nach diesem Parzellierungsplane in einzelnen Bauparzellen genehmigen, wobei die Käufer die Verpflichtung übernehmen müssen, hinsichtlich der äußeren Ausgestaltung der Objekte sich nach dem vorliegenden Projekte zu richten.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 27. September 1912, S. 6, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/9103-abtragung-der-gemeinschaftsmauer-zwischen-adam-und-tschonerhaus-zur-1912).
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