Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
HISTORISCHER RÜCKBLICK AUF Aug. 13. bis 15. · FISCHNALER-CHRONIK

Geiselnahme durch Lefebre bei Truppenabzug

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 7. April 1926 · Seite 5 · #Fischnalerchronik
📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929) Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #649 (Buchseite 58, Aug. 13. bis 15., Nachweis: 75 183; 05 184; 13 185; 26 79): „Der geschlagene Lefebre zieht mit dem Rest seiner Truppen durch das Unterinntal ab, unter Mitnahme des Präsidenten Alois Graf Sarnthein, des General-Kommissärs Anton Freiherr v. Schneeburg und der Therese Baronin von Sternbach als Geiseln.“ · In der Fischnaler-Gesamtansicht öffnen →
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 58: „Der geschlagene Lefebre zieht mit dem Rest seiner Truppen durch das Unterinntal ab, unter Mitnahme des Präsidenten Alois Graf Sarnthein, des General-Kommissärs Anton Freiherr v. Schneeburg und der Therese Baronin von Sternbach als Geiseln.“] Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (7. April 1926, S. 5): Durch Gendarmen ließ er in ihren Wohnungen abholen: den 77jäh- rigen Appellationspräsidenten Alois Grasen von S a r n t h e i n ( 1733 bis 1809 ), den Gsneralkommistär Anton Freiherrn von Schnee- b u r g, den ( aber bald wieder entwischten ) Kronenwirt von Hall Josef Ignaz Straub ( 1773 bis 1850 ) und dis Baronin Therese Sternbach. „ Diese Dame war eine Tochter des Brunecker Bürgers Josef O b-Holzer und dessen Frau Walburaa, geb. Waig; geboren am 22. Mai 1757 in Bruneck, vermählte sie sich am 17. Juni 1779 zu Uttenheim mit dem Oberst-Erbland-Falkenmcister von Tirol, Franz Andreas Rsichsfreiherrn von Sternbach ( geboren am 6. November 1756, gestorben am 10. Februar 1808 ) aus der Mühlauer Linie der Familie Sternbach. Als man die Baronin auf ihrem Schlosse in M ü h l a u spät abends verhaftete, hatte sie so viel Seelenstärke, von ihrem schon schlafenden Sohne Abschied zu nehmen, ohne ihn zu wecken. Sie küßte ihn ganz leise auf den Mund und ließ sich dann, ohne eine Träne zu vergießen, wegsühren.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 7. April 1926, S. 5, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/9435-geiselnahme-durch-lefebre-bei-truppenabzug-1926).

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[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 184: „Herstellung eines neuen Altares für dieselbe. Paul Trabl von Sterzing färbelt das Sakramentshäuschen.“] Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (12. Februa …

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