📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929)Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #2190 (Buchseite 116, 1918 Nov. 12.):
„Die Lebensmittelnot in Tirol und Vorarlberg ist aufs höchste gesteigert. Tirol und Vorarlberg erlassen einen Hilferuf zur Linderung an die Schweiz. Der vom Nationalrat nach Bern gesandte Dr. Mich. Mayr erhält vom Bundesrat die Lieferung von Mehl und Reis und vom amerikanischen „Roten Kreuz“ daselbst Verbandstoffe und Medikamente für die Spitäler zugesichert.“
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[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 116: „Die Lebensmittelnot in Tirol und Vorarlberg ist aufs höchste gesteigert. Tirol und Vorarlberg erlassen einen Hilferuf zur Linderung an die Schweiz. Der vom Nationalrat nach Bern gesandte Dr. Mich. Mayr erhält vom Bundesrat die Lieferung von Mehl und Reis und vom amerikanischen „Roten Kreuz“ daselbst Verbandstoffe und Medikamente für die Spitäler zugesichert.“]
Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (12. November 1918, S. 1):
Damit wurde Tirol und Vorarlberg immer mehr Mer Lebensmittel bar, bis der Hunger deute zum Zusammenbruch geführt hat. Es fehlte schließlich an allem: einen schwachen Begriff von der Not kann man sich machen, wenn man bedenkt, daß die 70. 600 Einwohner zählende Stadt Innsbruck zurzeit nur noch für süss Tage Lebensmittel hast Tic Lage wurde durch den Waffenstillstand wesentlich verschlimmert, ftn völliger Auflösung verlassen Sw Truppen, gegenwärtig die Front: es ist keine geordnete Verpflegung mehr vorhanden. Zug um Zug rollt mit bewaffneten Soldaten nach Norden: die Wagen sind überfüllt. ans den Dächern sitzen die Mitfahrenden und es kommt oft vor, daß sie bet der Fahrt, besonders bei der Durchfahrt durch dir Tunnels, hernnterfallen und auf dem Heimwege aus dem Kriege tödlich verunglücken. Diese zurückkehrenöen ungeordneten Soldatenhaufen sollten nun irgendwie verpflegt werden, well einzig eine gehörige Abfütterung der bnngrigen Menschen das Hinterland von Plünderung und Brandschatzung rettet. Wo es nichts zn es ' en gibt, wie dies zum Beispiel im Pusicrtal der Fall war, l-a sengen und brennen irnü plündern die Heimziehcnken.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 12. November 1918, S. 1, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/9439-lebensmittelnot-und-schweizer-hilfe-1918).
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 112: „Durch Zufall wird aufgedeckt, daß städtische Organe mit Haferreis und Rollgerste aus der Volksküche private Schweineaufzucht betreiben.“]
Originaltext der I …
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 112: „Die „spanische Krankheit“ oder Grippe tritt auf;“]
Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (14. Juni 1918, S. 10):
Die „ spanische Krankheit " vor fünfzig …
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 113: „Die Lebensmittel-Untersuchungsanstalt erklärt das „fadenziehende“ Brot der Arbeiterbäckerei als gesundheitsgefährlich.“]
Originaltext der Innsbrucker Nachri …
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 114: „In den Militärspitälern übernimmt der Landesverband für Barmherzigkeit in Verbindung mit Zivil- und Militärbehörden anstatt der entflohenen Wärter die Kranke …
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Innsbrucker Nachrichten, [Datum], S. [Seitenzahl], digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/#artikel=[ID]).
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