Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
HISTORISCHER RÜCKBLICK AUF 1248 Juni 19. · FISCHNALER-CHRONIK

Andechser Erbe an Grafen von Tirol

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 29. Dezember 1918 · Seite 1 · #Fischnalerchronik
📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929) Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #96 (Buchseite 18, 1248 Juni 19., Nachweis: 18 344; 23 105): „Nach dem Tode des letzten Andechsers, Otto VIII. Herzog von Meranien, gelangen die Lehen des Hochstiftes Brixen dies- und jenseits des Brenners, welche bisher die Andechser besessen, an Grafen Albert II. von Tirol.“ · In der Fischnaler-Gesamtansicht öffnen →
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 18: „Nach dem Tode des letzten Andechsers, Otto VIII. Herzog von Meranien, gelangen die Lehen des Hochstiftes Brixen dies- und jenseits des Brenners, welche bisher die Andechser besessen, an Grafen Albert II. von Tirol.“] Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (29. Dezember 1918, S. 1): Hier stießen sie auf den germanischen Volksstamm der Langobarden, die im Jahre 560 das zur Provinz Venetien gehörige Gebiet von Trient erobert und da ein Herzogtum gleichen Namens gegründet batten. Dieses zum langnbardischeu Königreiche gehörige Herzogtum Trient erstreckte sich am rechten Ufer der ( ft 1 bis Forst bei Mailing, am linken bis zur Passer, im Eisacktale bis znm Tinne-und Breibache. 725 schoben die Langobarden ihre Grenze am linken Etschufer bis Mais bei Meran vor. Der Vinschgau gehörte damals wieder zur fränkischen Provinz Churratien, mit der er 536 vereinigt worden war. So war aiso das sogenannte Hochetsch um diese Zeit in drei Teile geteilt, von denen der westliche unter fränkischer und der südliche unter langobardischer Herrschaft stand, während die Mitte, der Norden und der Osten des Landes dem Herzogtume Bayern einrerleibt war. Zwischen 764 und 769 soll der Langobardenkönig De- stderins seinem Schwiegersöhne Herzog Thassilo dem li. von Bayern Säben. Mats und Bozen als Morgengabe seiner Tochter Liutberga überlassen haben, womit, da um diese Zeit auch der Vinschgau cn Bayern kam, das anze Hochetsch mit dem Herzogtums ayern vereinigt war. K älteren drückt hatten, ebenso verfuhren die Bajnvaren mit......
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 29. Dezember 1918, S. 1, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/9452-andechser-erbe-an-grafen-von-tirol-1918).

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