Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
HISTORISCHER RÜCKBLICK AUF 1612 Febr. 2. · FISCHNALER-CHRONIK

Eröffnung Regelhaus Maria Opferung

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 22. Jänner 1916 · Seite 5 · #Fischnalerchronik
📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929) Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #3308 (Buchseite 178, 1612 Febr. 2., Nachweis: 76 150; 16 37; TSt. 08 20. Moser.): „Die Stifterin (als Tertiarin Anna Juliana genannt) bezieht mit ihrer Tochter Maria das neue Kloster und eröffnet das für adelige Fräulein und Witwen bestimmte Regelhaus neben der am 7. März geweihten Kirche zu Maria Opferung.“ · In der Fischnaler-Gesamtansicht öffnen →
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 178: „Die Stifterin (als Tertiarin Anna Juliana genannt) bezieht mit ihrer Tochter Maria das neue Kloster und eröffnet das für adelige Fräulein und Witwen bestimmte Regelhaus neben der am 7. März geweihten Kirche zu Maria Opferung.“] Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (22. Jänner 1916, S. 5): In dieses Kloster trat sie selbst ein und empfing am 1. Juli 1612 das schwarze Ordenskleid. Zum Andenken an die Stisterin des dritten marianischen Ordens, die hl. Juliana Falkonieri, nahm die Erzherzogin den Namen Anna Juliana an. Nicht zufrieden mit ihren bisherigen frommen Schöpfungen erbaute die hochherzige Fürstin noch ein Männerkloster für den Servilenordkn. Am 16. Oktober 1614 wurde in der Neustadt Innsbrucks, der jetzigen Maria Theresienstraße, der Grundstein zum neuen Kloster gelegt, Ter Bau schritt rüstig voran, so daß bereits am 31. Jänner 1616 das Gotteshaus zu Ehren des hl '. Josef eingeweiht werden konnte. Dem Kloster wandten sich! bald zahlreiche junge, fromme Diener Gottes zu. 1621 übergab Erzherzog Leopold den Servilen das damalige Nationalheiligtmn Tirols „ Maria Waldrast ". 1694 erhielten sie die Stiftung des berühmten Arztes Guarinoni, die Kirche und das Kloster zum hl. Karl bei Volders, im 18. Jahrhundert kamen dazu Maria Weißenstein bei Bozen ( Südtirol ), jetzt der besuchteste Gnadenort Deutschtirols. Außerdem wurden in diesem Jahrhundert in Arco ( Südtirol ) ein Frauenkloster des zweiten Ordens gegründet.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 22. Jänner 1916, S. 5, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/9476-eroeffnung-regelhaus-maria-opferung-1916).

Weitere Berichte aus der Rubrik „Kirchen, Klöster & Kapellen“

FISCHNALER-CHRONIK · 1915 MÄRZ 10.

Errichtung von Soldatenheimen in Innsbruck

Innsbrucker Nachrichten · 13. April 1915 · S. 6 · Kirchen, Klöster & Kapellen

[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 98: „Für die genesenden Verwundeten und Erholungsbedürftigen werden „Soldatenheime“ eröffnet, eines Richard-Wagner-Straße 4, im evangelischen Pfarrhaus, ein zweite …

#fischnalerchronik
FISCHNALER-CHRONIK · OKT. 2.

Genehmigung neuer Predigt- und Gebetsformen

Innsbrucker Nachrichten · 5. Oktober 1915 · S. 3 · Kirchen, Klöster & Kapellen

[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 100: „Der Fürstbischof genehmigt die Einführung der „Fünf-Minuten-Predigt“ in der Pfarrkirche. Die marianischen Kongregationen veranstalten die „Donnerstag-Betstun …

#fischnalerchronik
✎ Korrektur-Modus Klicke in jede Überschrift oder Transkriptions-Zeile (Enter = nächste Zeile, Shift+Enter = Zeile teilen)
Gesammelt: 0 Artikel |