Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
FISCHNALER-CHRONIK · 1919 DEZ. 12.

Mittenwalderbahn-Aktien gegen Ausbau und Wasserkraftprojekte

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 13. Dezember 1919 · Seite 2 · #Fischnalerchronik
📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929) Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #2350 (Buchseite 123, 1919 Dez. 12.): „Derselbe überläßt seine Stammaktien der Mittenwalderbahn dem Staatsamt für Verkehrswesen gegen die Verpflichtung des Ausbaues und die Abgabe der ausgearbeiteten Projekte für Ausnützung der Wasserkräfte Nordtirols.“ · In der Fischnaler-Gesamtansicht öffnen →
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 123: „Derselbe überläßt seine Stammaktien der Mittenwalderbahn dem Staatsamt für Verkehrswesen gegen die Verpflichtung des Ausbaues und die Abgabe der ausgearbeiteten Projekte für Ausnützung der Wasserkräfte Nordtirols.“] Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (13. Dezember 1919, S. 2): Die gesamten Stammaktien der Mittenwalderbahn betragen 3 Millionen Kronen, wovon das Land Tirol 1 Million und die Landeshauptstadt Innsbruck 1. 885. 000 Kronen besitzen. Nach dieiem Anträge des Staatsamtes für Verkehrswesen mtißten die Aktienbesitzer auf die Verzinsung uird Rückzahlung durch Verlosung verzichten. — Es wurde über Antrag des Staatsamtes für Verkehrswesen am 10 Oktober d. I. im Landhause eine Verhandlung gepflogen, in der mitgeteilt wurde, daß das Staatsamt für Verkehrswesen die Absicht habe, der Generalversammlung der MMenwaldbahn folgendes Pachtangebot zu stellen: Das Staatsanst für Verkehrswesen pachtet die Mittenwaldbahn samt dem Ruetzwerke auf Konzessionsdauer. Als Pachtzins verpflichtet sich das Staacsamt für Verkehrswesen zu folgenden Leistungen: a ) Das Staatsamt für Verkehrswesen übernimmt die Schuld der Mtttenwalderbahn-Akffengese ' lschaft im Betrage von 3,000. 000 Kronen an den Staat und an die Kreditanstalt für Handel und Gewerbe zur Zahlung. b ) Das Staatsamt für Verkehrswesen wird die Kosten der Betriebsführung, die volle Einhaltung der Bahn sowie die notwendigen Ergänzungen der Betriebsmittel bezahlen. c ) Das Staatsamt für Verkehrswesen wird den ganzen Obligattonsdienst, d. h.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 13. Dezember 1919, S. 2, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/9477-mittenwalderbahn-aktien-gegen-ausbau-und-wasserkraftprojekte-1919).

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