📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929)Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #3855 (Buchseite 211, 1420, Nachweis: 22 215 ff., 246. C. Pardeller. 236. H. Hammer. Burgwart 1924.):
„Herzog Friedrich, von seinen Gegnern „mit der leeren Tasche“ zubenannt, erkauft u. a. zwei vom Gg. Friedrich von Flednitz am Stadtplatz besessene Häuser, die ihm nach dem „Tirolischen Ehrenkränzel“ zur Herstellung einer neuen Burg, im Gegenhalt zur „Ottoburg“ später als Neuhof bezeichnet, gedient haben. Der Bau soll 1425 vollendet und ein Erker mit „goldenem Dächlein“ verziert gewesen sein, ein Hohn für seine Feinde und Spötter. Nach einem Bilde des 16. Jahrhunderts bildet ein vergoldeter Erkerknopf mit Zutat den Kern dieser bis zum heutigen Tag erhaltenen Volkssage.“
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[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 211: „Herzog Friedrich, von seinen Gegnern „mit der leeren Tasche“ zubenannt, erkauft u. a. zwei vom Gg. Friedrich von Flednitz am Stadtplatz besessene Häuser, die ihm nach dem „Tirolischen Ehrenkränzel“ zur Herstellung einer neuen Burg, im Gegenhalt zur „Ottoburg“ später als Neuhof bezeichnet, gedient haben. Der Bau soll 1425 vollendet und ein Erker mit „goldenem Dächlein“ verziert gewesen sein, ein Hohn für seine Feinde und Spötter. Nach einem Bilde des 16. Jahrhunderts bildet ein vergoldeter Erkerknopf mit Zutat den Kern dieser bis zum heutigen Tag erhaltenen Volkssage.“]
Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (8. November 1922, S. 5):
Die Regierung bietet alles auf, um dieser Panik Wer sich zum Wurm macht, kann nachher nicht klagen, daß er mit Füßen getreten wird. Kant. W einmal: Im MM IM StieMs mit Sfr leeren Me. Von L. Pardcller. In seiner Studie: „ Hat Herzog Friedrich mit der leeren Tasche ein goldenes Dächlein erbaut? " ( „ Jnnsbr. Nachr. " Nr. 236 ) kommt Prof, h. Hammer, obwohl er eingangs sagt, er möchte nur ein paar Erwägungen zu dieser Frage ins Treffen führen, doch schließlich zu einem Endurteil, worin er den Bau eines goldenen Dächlems durch Herzog Friedrich ablehnt. Meine gegensätzliche Anschauung gründet sich nicht auf ein einziges Zeugnis, wie er sagt, sondern 1. auf die allgemeine bekannte, seit Jahrhunderten bestehende Volks- s a g e, 2. auf die Bilder der V i t u s l e g e n d e, speziell jenes von Nr. 67 des Galsrie-Kataloges im Ferdinandeum. Obzwar nicht in der Lage in der Hauptsache für meine Auffasiung neue Beweise zu erbringen, ermöglichen es doch die von Prof. Hammer dawider erhobenen Einwendungen meine Angaben nachzuprüfen, zu ergänzen und dabei die Gründe des Andersgläubigen auf ihre Stichhaltigkeit zu prüfen oder sie abzulehnen. Es bleibt dann wieder manniglich anheimgestellt, sich der einen oder der anderen Anschauung anzu- beo.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 8. November 1922, S. 5, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/9700-bau-des-neuhofs-durch-herzog-friedrich-1922).
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 219: „Der Hofbauschreiber Christof Grubhofer erbaut den „Neuen Hof“ aus Holz nebst einem Verbindungsgang mit der Burg und gegen den Hofgarten.“]
Originaltext der …
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 211: „Herzog Friedrich, von seinen Gegnern „mit der leeren Tasche“ zubenannt, erkauft u. a. zwei vom Gg. Friedrich von Flednitz am Stadtplatz besessene Häuser, die …
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 216: „Der an der Ecke des alten Harnischhauses bei der Hofburg 1465 erstmalig erwähnte Saggentorturm wird nach dem Mittelstück der von Jörg Kölderer entworfenen „E …
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 211: „Herzog Friedrich, von seinen Gegnern „mit der leeren Tasche“ zubenannt, erkauft u. a. zwei vom Gg. Friedrich von Flednitz am Stadtplatz besessene Häuser, die …
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