Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
HISTORISCHER RÜCKBLICK AUF 1460 Aug. 8. · FISCHNALER-CHRONIK

Päpstliches Interdikt über Herzog und Land

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 20. August 1927 · Seite 14 · #Fischnalerchronik
📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929) Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #157 (Buchseite 24, 1460 Aug. 8., Nachweis: 13 74; 75 179; 27 191): „Verschärfung des Streites mit Nikolaus von Cusa. Papst Pius II. verhängt über den Herzog, die Stadt J. und das ganze Land das Interdikt, das viel Widerspruch erregt und von geringer Wirkung ist, daher wird dasselbe 1461 Apr. 2. erneuert.“ · In der Fischnaler-Gesamtansicht öffnen →
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 24: „Verschärfung des Streites mit Nikolaus von Cusa. Papst Pius II. verhängt über den Herzog, die Stadt J. und das ganze Land das Interdikt, das viel Widerspruch erregt und von geringer Wirkung ist, daher wird dasselbe 1461 Apr. 2. erneuert.“] Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (20. August 1927, S. 14): Bezirk, Herrengaffe 28, oder an das österreichische Generalkonsulat in Newyork, City, 8 Bridge Street, wenden. 7 „ I. Chr ": Paul Morosini oder Morizeno war 1462 venetia» nischer Gesandter, um die Ausführung des Herzogs Sigmund mit dem Papste in seinem Streite mit Nikolaus Tusanus zu bewerkstelligen. Er traf am 10. Juli in Innsbruck ein. ( Unterkircher nach Albert Jäger. Nikol, n. Cusa n 280. )? „3. Chr ": Das verbot der Anstellung de « Thrfftof Anger- mann als Dekan bezw. Pfarrer in Innsbruck ging von General- vikar Otto Agricola aus, ISIS. Die kirchlichen Verhältnisse der Stadt und des Stiftes Milten waren schon früher geregelt; die Seelsorge im Stadtspital 1328. Tinkhauser Dtözesan-Besckrei- düng, 2. Band.?-Landgut, St. I. ": Die Wertzuwachsabgabe beträgt in Tirol bei « nem Wertzuwachs von SO bis 500 Goldkronen 10 Prozent. 500 his 5000 Goldkronen 20 Prozent, über 5000 Goldkronen 30 Mrozent. Diese Abgabenprozente erhöhen sich bei einer Wert- brÄerung von 20 bis 50 Prozent des Erwerbswertes um 10 Prozeß. über 50 Prozent um 20 Prozent. Bei einer Befitzdauec von mehr als 5 Jahren ermäßigt sich die Abgabe für jedes Jahr um 2 Prozent des berechneten Betrage ». Bei Berechnung der Besitz- dem 1-Jänner 1908 außer Betracht.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 20. August 1927, S. 14, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/9701-paepstliches-interdikt-ueber-herzog-und-land-1927).

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