Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
HISTORISCHER RÜCKBLICK AUF 1518 Juni 24. · FISCHNALER-CHRONIK

Stephan Godls Arbeit an Grabschmuck

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 12. Juli 1907 · Seite 21 · #Fischnalerchronik
📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929) Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #4356 (Buchseite 249, 1518 Juni 24., Nachweis: 07 157): „Stephan Godl wird als Bildgießer aufgenommen und arbeitet auf Grund der alten und neuen von Jörg Kölderer beigestellten Entwürfe an den großen Ahnenbildern und den kleineren, jetzt in der silbernen Kapelle verwahrten, zum Grabschmuck bestimmten Heiligen-Statuetten.“ · In der Fischnaler-Gesamtansicht öffnen →
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 249: „Stephan Godl wird als Bildgießer aufgenommen und arbeitet auf Grund der alten und neuen von Jörg Kölderer beigestellten Entwürfe an den großen Ahnenbildern und den kleineren, jetzt in der silbernen Kapelle verwahrten, zum Grabschmuck bestimmten Heiligen-Statuetten.“] Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (12. Juli 1907, S. 21): „ Die Künstler und Hofleute sagten uns, der Kaiser wolle diese Statuen in einer Kapelle ausstellen lassen, an der er baut ( ebs 6 per täre ) ". Dieses stimmt nicht ganz, denn die Hofkirche wurde erst im Jähre 1553 zu bauen begonnen, die silberne Kapelle bedeutend später, Ende der siebziger Jähre. „Wenn dieses Werk einmal fertig ist, " fährt de Beatis begeistert fort, „ wird es in Wahrheit wunderbar schön werden, und würdig des hochgesinnten Kaisers. " Am 24. Mai, als am Feste Christi Himmelfahrt, v-erließen die Reisenden nach dem Mittagsmahl Innsbruck, wo der Kardinal „ mit größtem Vergnügen " verweilt hatte, und ritten „ nach dem drei ( deutsche ) Meilen entfernten Seesold, um dort zu Nacht zu speisen. " Die Beschreibung dieser Strecke bringt sehr Interessantes über die Mar Linswand. „Eine Meile von Innsbruck entfernt befindet sich in einer Felsenwand, 50 — 60 Schritte hoch, eine Höhle. Zu derselben ist Kaiser Max hinausgestiegen und hat dort mit eigener Hand ein Kreuz gesetzt, welches man von der Straße aus sieht.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 12. Juli 1907, S. 21, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/10007-stephan-godls-arbeit-an-grabschmuck-1907).

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