Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
HISTORISCHER RÜCKBLICK AUF 1181 · FISCHNALER-CHRONIK

Altarweihe des Jakobskirchleins am Inn

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 30. Jänner 1925 · Seite 7 · #Fischnalerchronik
📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929) Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #86 (Buchseite 17, 1181, Nachweis: 25 24): „Friedrich von Reifenstein und sein Schwiegersohn Konrad Trautson sind anwesend bei der Einweihung des Altares zu Ehren des h. l. Jakobs in dem Kirchlein am rechten Innufer, zu dessen Errichtung Uldschalk von Stilfes, aus dem Geschlechte derer von Welsberg, den Versehers des Kirchleins, dem Kloster Wilten, einen Hof bei Flons (Flains) für sein Seelenheil gewidmet hat.“ · In der Fischnaler-Gesamtansicht öffnen →
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 17: „Friedrich von Reifenstein und sein Schwiegersohn Konrad Trautson sind anwesend bei der Einweihung des Altares zu Ehren des h. l. Jakobs in dem Kirchlein am rechten Innufer, zu dessen Errichtung Uldschalk von Stilfes, aus dem Geschlechte derer von Welsberg, den Versehers des Kirchleins, dem Kloster Wilten, einen Hof bei Flons (Flains) für sein Seelenheil gewidmet hat.“] Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (30. Jänner 1925, S. 7): ), des Deutschmeisters. Unklar ist natürlich beionders vieles, was die älteste Zeit Innsbrucks und seiner Pfarrkirche-betrisst. Daß Propst Weingaruier und di « anderen Mit- vrbeiler der erwähnten Festschrift die oft angeführt « Nachttcht des Jahres 1180, die sich auf die Ausbreitung Innsbrucks auf txw rechte Innufer bezieht und dabei auch die alte Kapelle erwähnt, mit einer gewissen Vorsicht und Zurückhaltung behandeln, erscheint ^ beim heutigen Lande unserer Kenntnis wohl durchaus gerechtfertigt. Sonst wird freilich oft, soweit die Pfarrkirche in Betracht kommt, auf diel « Nachricht zu viel Wert gelegt; « in « andere Nachricht da- Mv-n. die gleich dem nächsten Jahr « ( 1181 ) entstammt, ist dafür, wieder in Bezug aus die Pfarrkirche, vielleicht zn stark zurückgetreten. Wir erfahren nämlich aus einer Wllt-ner Urkunde * ), daß gelegent. (M ) der Weihe eines Altares des HI. Jakobus durch Bitchvf Heinrich » ) Siehe Dschaveller „ A,Males Wilthinenses ",. Handschrift im Ferdinandeuni S. SO und Heinrich Schüler „ Die Sii-ftskirch « des hl. Laurentius zu Witten " ( Innsbruck, 1920 ) S. 10.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 30. Jänner 1925, S. 7, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/10015-altarweihe-des-jakobskirchleins-am-inn-1925).

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