Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
HISTORISCHER RÜCKBLICK AUF 1615 Juli 1. · FISCHNALER-CHRONIK

Grabmal Erzherzog Maximilians in St. Jakob

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 30. Jänner 1925 · Seite 7 · #Fischnalerchronik
📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929) Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #4372 (Buchseite 250, 1615 Juli 1., Nachweis: TSt. 1898, Nr. 274. C. Schwarz, JM. 06 21; 25 24.): „Erzh. Maximilian verfügt in seinem Testamente, ihn im Chor der St. Jakobs Pfarrkirche vor dem Hochaltar zu begraben und über der Sakristeitür unter dem Oratorium daselbst anstatt eines Epitaphiums ein Grabmal an der Kirchenwand auf zwei Säulen zu errichten und auf dem Baldachin sein kniendes Bildnis nebst seinem Ordensherren St. Georg mit dem Drachen, sowie Wappen und Fahnenzier anzubringen. An der Herstellung erscheinen beschäftigt der Hofbaumeister Bartlmä Luchese, als Bossierer Hubert Gerhard und Caspar Gras, als Gießer Heinrich Reinhart, als Entwerfer für den Wappenschmuck der Maler Hans Schor. Die Herstellung ward 1618 begonnen, aber erst nach dem Tode des Erzh. vollendet.“ · In der Fischnaler-Gesamtansicht öffnen →
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 250: „Erzh. Maximilian verfügt in seinem Testamente, ihn im Chor der St. Jakobs Pfarrkirche vor dem Hochaltar zu begraben und über der Sakristeitür unter dem Oratorium daselbst anstatt eines Epitaphiums ein Grabmal an der Kirchenwand auf zwei Säulen zu errichten und auf dem Baldachin sein kniendes Bildnis nebst seinem Ordensherren St. Georg mit dem Drachen, sowie Wappen und Fahnenzier anzubringen. An der Herstellung erscheinen beschäftigt der Hofbaumeister Bartlmä Luchese, als Bossierer Hubert Gerhard und Caspar Gras, als Gießer Heinrich Reinhart, als Entwerfer für den Wappenschmuck der Maler Hans Schor. Die Herstellung ward 1618 begonnen, aber erst nach dem Tode des Erzh. vollendet.“] Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (30. Jänner 1925, S. 7): November 1924 erschienen. Noch sittd aber — begreiflicherweise — jabh-eid '. e und nicht unwichtige Fragen ungelöst geblieben, wie ja überhaupt viele Fragen ' der ttrolischen Kunstgeschichte der Lösung noch harren, so z. B. die Kölderer-Frog « oder die Frage des Grabmals Erzherzog Maximilians ( III. ), des Deutschmeisters. Unklar ist natürlich beionders vieles, was die älteste Zeit Innsbrucks und seiner Pfarrkirche-betrisst. Daß Propst Weingaruier und di « anderen Mit- vrbeiler der erwähnten Festschrift die oft angeführt « Nachttcht des Jahres 1180, die sich auf die Ausbreitung Innsbrucks auf txw rechte Innufer bezieht und dabei auch die alte Kapelle erwähnt, mit einer gewissen Vorsicht und Zurückhaltung behandeln, erscheint ^ beim heutigen Lande unserer Kenntnis wohl durchaus gerechtfertigt. Sonst wird freilich oft, soweit die Pfarrkirche in Betracht kommt, auf diel « Nachricht zu viel Wert gelegt; « in « andere Nachricht da- Mv-n. die gleich dem nächsten Jahr « ( 1181 ) entstammt, ist dafür, wieder in Bezug aus die Pfarrkirche, vielleicht zn stark zurückgetreten. Wir erfahren nämlich aus einer Wllt-ner Urkunde * ), daß gelegent. (M ) der Weihe eines Altares des HI.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 30. Jänner 1925, S. 7, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/9643-grabmal-erzherzog-maximilians-in-st-jakob-1925).

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