📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929)Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #2983 (Buchseite 157, 1816 bis 1831, Nachweis: 23 1):
„Der Friedhof neben der Kirche dient beſonders als Begräbnisplatz für Soldaten, bis jener auf Pradlergrund beim „Militär-Friedhof“ eröffnet wird.“
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[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 157: „Der Friedhof neben der Kirche dient beſonders als Begräbnisplatz für Soldaten, bis jener auf Pradlergrund beim „Militär-Friedhof“ eröffnet wird.“]
Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (2. Jänner 1923, S. 4):
Um alle Ziele erreichen zu können, ist die Errichtung einer Hilfsarmee vorgesehen. Zum Eintritt sind alle Männer vom 18. bis zum 55. Lebensjahre verpflichtet-sie sollen ans ihre Tauglichkeit von Aerzten geprüft werden nsw. Diele Leute sollen eine militärische Ausbildung erhalten. Je nach ihrem Handwerk oder ihrer Tätigkeit im bürgerlichen Leben sollen diese Leute in die entsprechenden Waffengattungen eingereiht werden. Hier folgt dann eine Beschreibung, was-unter Batterie, Kompagnie, Baiaillon, Schwadron zu verstehen ist, unter Schwadron zum Beispiel eine berittene Truppe, Die Offiziere werden von den Mannschaften gewählt, werden aber erst durch den Kriegsmini- fter, respektive dessen Vertreter geprüft und, wenn sie die Prüfung bestanden haben, bestätigt. Klasse 1 des Heerss bilden die Leute vom 18. bis zum 36. Jahr, Klasse 2 die vom 37. bis znm 49. Jahr, Klasse 3 die Leute vom 49. bis zum 55. Jahr. Offiziere und Mannschaften schwören Gehorsam und Treue gegenüber dem Neger-Potentaten oder seinen Stellvertretern nsw. Uebrigens ist auch ein „Schwarzes Kreuz " ( analog dem „ Roten Kreuz " der weißen Rasse ) vorgesehen.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 2. Jänner 1923, S. 4, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/10141-soldatenbegraebnisplatz-am-kirchenfriedhof-1923).
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 156: „im Herbst liefert der Hofmaler Melchior Stölzl das Hochaltarblatt mit den drei Kirchenpatronen Sebastian, Pirmin und Rochus, den Pestheiligen und vollzieht d …
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 157: „Der während der Pestzeit um die Krankenobſorge und um den Kirchenbau verdiente Arzt Dr. Paul Weinhart wird hier begraben. In den Jahren 1625 bis 1634 erſtehe …
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 156: „Der Bgm. Georg Fellengibl legt den Grundstein für die im Pestjahr 1611 Sept. 21. von der Bürgerschaft auf dem Ratshause verlobte Erbauung einer Kirche an der …
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 157: „Joh. Mich. Strickner verfertigt Freſken mit Szenen aus der Pestzeit, der Kirche und ihrer Umgebung (Lazaretthaus).“]
Originaltext der Innsbrucker Nachrichte …
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