📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929)Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #2967 (Buchseite 156, 1612 Mai 24., Nachweis: 95 15; 23 1):
„Der Bgm. Georg Fellengibl legt den Grundstein für die im Pestjahr 1611 Sept. 21. von der Bürgerschaft auf dem Ratshause verlobte Erbauung einer Kirche an der Sill in der Nähe des Pestfriedhofes und „Presten=“ oder Lazaretthauses.“
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[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 156: „Der Bgm. Georg Fellengibl legt den Grundstein für die im Pestjahr 1611 Sept. 21. von der Bürgerschaft auf dem Ratshause verlobte Erbauung einer Kirche an der Sill in der Nähe des Pestfriedhofes und „Presten=“ oder Lazaretthauses.“]
Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (2. Jänner 1923, S. 3):
März 1612 und bald darauf auch der Bischof von Brixen die Baubewilligung. Schon am 24. Mai desselben Jahres wurde vom Bürgermeister Georg Fellen gib! im Namen der ganzen Bürgerschaft in feierlicher Weise der Grundstein gelegt. Die im Grundstein eingefügte Platte nennt uns die damaligen Stadtväter und Geistlichen. Man findet darunter di « Nomen: Johann Zimmermann, August Täuscher, Johann Linder. Johann Meittingen, Bernhard Atrlmayr, Achcitius Witz, Georg Faustner, Georg Fellen- gibl, Heinrich Reichardt, Johann Rcmner, Wolfgang Attlmayr, Paul Eberschlager und Georg Müller. Der Bau wurde aus Kosten der Stadt und durch gesammelte fromm « Beiträge so sehr gefördert, daß die Kirche samt dem sie umgebenden Friedhof schon am 12. und 13. Oktober 1613 vom Wcihbischof Simon Feuerstein ans Drixen geweiht werden konnte. Erzherzog Maximilian schenkte der Kirche das dansbenstehende landesfürstliche Haus, das dann später zum Widum umgebaut wurde, er ließ den Ehoraltar bauen, stiftete im Jahre 1614 mehrere silberne Gesäße und andere Kirchengeräte und bewilligte 1615 fünf Zentnec Kupfer aus dem Schwazer Bergwerk zur Deckung des Turmdaches.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 2. Jänner 1923, S. 3, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/9573-grundsteinlegung-pestkirche-an-der-sill-1611-1923).
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 156: „im Herbst liefert der Hofmaler Melchior Stölzl das Hochaltarblatt mit den drei Kirchenpatronen Sebastian, Pirmin und Rochus, den Pestheiligen und vollzieht d …
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 157: „Der während der Pestzeit um die Krankenobſorge und um den Kirchenbau verdiente Arzt Dr. Paul Weinhart wird hier begraben. In den Jahren 1625 bis 1634 erſtehe …
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 157: „Der Friedhof neben der Kirche dient beſonders als Begräbnisplatz für Soldaten, bis jener auf Pradlergrund beim „Militär-Friedhof“ eröffnet wird.“]
Originalt …
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 157: „Joh. Mich. Strickner verfertigt Freſken mit Szenen aus der Pestzeit, der Kirche und ihrer Umgebung (Lazaretthaus).“]
Originaltext der Innsbrucker Nachrichte …
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Innsbrucker Nachrichten, [Datum], S. [Seitenzahl], digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/#artikel=[ID]).
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