Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
HISTORISCHER RÜCKBLICK AUF 1613 · FISCHNALER-CHRONIK

Streitschlichtung um Position der Seitenaltäre

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 2. Jänner 1923 · Seite 3 · #Fischnalerchronik
📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929) Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #2972 (Buchseite 156, 1613, Nachweis: 95 15; 23 1): „Derselbe schlichtet auch den Streit zwischen den beiden Stiftern der Seitenaltäre, Hans Eckhart von Rosenberg, Günstling Erzh. Maximilians und dem Hofhauschreiber Hans Khiening, wessen Altar auf der Evangelien=, bezw. Epistelseite zu stehen habe.“ · In der Fischnaler-Gesamtansicht öffnen →
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 156: „Derselbe schlichtet auch den Streit zwischen den beiden Stiftern der Seitenaltäre, Hans Eckhart von Rosenberg, Günstling Erzh. Maximilians und dem Hofhauschreiber Hans Khiening, wessen Altar auf der Evangelien=, bezw. Epistelseite zu stehen habe.“] Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (2. Jänner 1923, S. 3): Der Bau wurde aus Kosten der Stadt und durch gesammelte fromm « Beiträge so sehr gefördert, daß die Kirche samt dem sie umgebenden Friedhof schon am 12. und 13. Oktober 1613 vom Wcihbischof Simon Feuerstein ans Drixen geweiht werden konnte. Erzherzog Maximilian schenkte der Kirche das dansbenstehende landesfürstliche Haus, das dann später zum Widum umgebaut wurde, er ließ den Ehoraltar bauen, stiftete im Jahre 1614 mehrere silberne Gesäße und andere Kirchengeräte und bewilligte 1615 fünf Zentnec Kupfer aus dem Schwazer Bergwerk zur Deckung des Turmdaches. Temals schmückte die Kirche kein hoher Turm, nur ein Dachreiter oi » Fassadengiobel vertrat seine Stell «; der neue, ziemlich geschmacklose Turm wurde erst im Jahre 1860 gebaut. Das Aeußere der Kirche war ursprünglich glatt und schmucklos, erst durch die vollständige Renovierung im Jahre 1863 erhielt sie ihre jetzig « Gestalt, ' das Schiff wurde verlängert und die Fassade reicher geschmückt. Im Jahre 1900 erhielt ihr « Außenseite ein prächtiger Mosaikbild, darstellend di « drei Pestheiügen und den Stadtpatron, den hl.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 2. Jänner 1923, S. 3, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/9475-streitschlichtung-um-position-der-seitenaltaere-1923).

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