Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
FISCHNALER-CHRONIK · 1904 JUNI 14.

Erhebung Stadtpfarre St. Jakob zur Propstei

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 14. Juni 1904 · Seite 1 · #Fischnalerchronik
📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929) Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #2912 (Buchseite 153, 1904 Juni 14.): „Erhebung der Stadtpfarre St. Jakob zur Propstei.“ · In der Fischnaler-Gesamtansicht öffnen →
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 153: „Erhebung der Stadtpfarre St. Jakob zur Propstei.“] Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (14. Juni 1904, S. 1): Jakob ist Urotonotnrius Lp 08 toIi 6 U 8 sä in8t3r pLrtieixnutium geworden, die Pfarre St. Jakob wurde zur Propstei erhöben. Es ist das eine hohe päpstliche Aus- 'Heichnung der Hauptstadtpfarre und des jeweiligen Pfarrers von St. Jakob. Die Vorrechte Her päpstlichen Proton otare ack Instar partiei- pAntium hat Pius IX. im Jahre 1872 durch ein eigenes päpstliches Schreiben fixiert, das im 29. Bande des „ Archives für katholisches Kir- chenrecht " abgedruckt ist. Wir führen daraus Mr dasjenige an, was mehr in die Augen springt und von uns in verschiedenen Städten MN den päpstlichen Protonotaren beobachtet wurde. Jeder päpstliche Proton otar aä instar partiei- -vantlnin ist zugleich päpstlicher Hausprälat und Hann daher die Prälatenkleidung benützen. Außer den kirchlichen Verrichtungen kann er einen Schwärzen Tatar mit roter Einfassmrg und roten IKnöpfen, einen schwarzen Hut mit roter Schnur, 'ein violettes Kollar, eine violette Binde und violette Strümpfe tragen. Bei den kirchlichen.Verrichtungen kann der ganze Tatar sowie das Prälatenmäntelchen violett sein.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 14. Juni 1904, S. 1, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/10575-erhebung-stadtpfarre-st-jakob-zur-propstei-1904).

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