📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929)Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #3986 (Buchseite 223, 1881 Apr. 22., Nachweis: 1357):
„Einſprache des Gemeinderates gegen die Abſicht der Regierung, ein Gefangenhaus ohne das projektierte Juſtizgebäude ausführen zu wollen.“
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[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 223: „Einſprache des Gemeinderates gegen die Abſicht der Regierung, ein Gefangenhaus ohne das projektierte Juſtizgebäude ausführen zu wollen.“]
Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (25. April 1881, S. 4):
bewilliget. Eine Zuschrift des Landesgerichts-Präsidiums wegen Uebernahme des Neubaues des Gefangenenhauses bildet den letzten Punkt der öffentlichen Berathung. Aus der Geschichte des Projectes eines neuen Justizgebäudes ist nach den Ausführungen des Vorsitzenden zu entnehmen, dass das Justizministerium unter Berücksichtigung der parlamentarischen Sachlage davon abgekommen ist, ein Justizgebäude, wie seinerzeit geplant wurde, aufzuführen und sich nun auf die Herstellung eines unaufschiebbar nothwendigen Gefangenenhauses beschränken will. Auf Grund dieses Planes wurde das Präsidium des Landesgerichtes aufgefordert, einen neuen Plan mit alleiniger Beschränkung auf das Gefangenenhaus, jedoch mit Berücksichtigung auf eine spätere damit in Verbindung zu bringende Herstellung des Justizgebäudes auszuarbeiten und zugleich sich mit der Stadtver« tretung in ' s Einvernehmen zu setzen wegen Uebernahme des Neubaues des Gefaugenenhauses allenfalls mit Zuhilfenahme von Darlehen der Sparcasse. Aus dieser Zuschrift ergibt sich, wie es auch niemand bezweifelt, die unbedingte Nothwendigkeit eines neuen Gefangenenhauses.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 25. April 1881, S. 4, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/10637-einspruch-gegen-gefangenhausbau-ohne-justizgebaeude-1881).
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