Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
KÖNIGLICHES LEID IN DER WIRTSTUBE

Maler Flüggen malt letzte Leidensstunde des sächsischen Königs in Brennbühl

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 7. März 1855 · Seite 5
Imst, 4. März. Der Maler Gisbert Flüggen in München hat von dem königlich sächsischen Hofe die schöne aber auch schwierige und schmerzvolle Aufgabe erhalten, die letzten Leidens - Augenblicke des Königs Friedrich August von Sachsen darzustellen. Die Scene ist die Wirthsstube in Brennbühl; der sterbende Monarch empfängt die letzte Oelung; die Adjutanten, die Träger der Bahre, die Familie des Wirthes stehen in tiefer Bekümmerniß um ihn. Flüggen will das große Bild ganz nach der Natur vollenden und geht daher in diesem Monat noch mit demselben nach Brennbühl, um dort die Bildnisse der betheiligten Personen aufzunehmen.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 7. März 1855, S. 5, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/144-maler-flueggen-malt-letzte-leidensstunde-des-saechsischen-koenigs-1855).

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