Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
BRUNNEN NAH AM ABSCHLUSS

Vollendung des Rudolfsbrunnens in Innsbruck in greifbarer Nähe

(Rudolfsbmuuen.) Die Vollendung des großen monumentalen Werkes, das einem mehr als zehnjährigen Sammeleifer eines Comitä ' s feine Entstehung verdankt, daS sich nach dem Landesfeste von 1863 gebildet hat, um in Innsbruck ein bleibendes Denkmal an diese schöne Feier, sowie an die Vereinigung Tirols mit Oesterreich aufzustellen, ist nun bis auf ein geringes gesichert, indem das Comitö über genügende Mittel verfügt, den Rudolfsbrunnen im Wesentlichsten vollenden zu lassen. Für den verhältnißmäßig geringen Rest der Kosten zur gänzlichen Vollendung rechnet dasselbe auf den Patriotismus und die Munificenz der Stadt, der da » Counts ein Denkmal übergibt, das eine ihrer größten Zierden bilden wird. Der Betrag, den die Stadt auf ihre Schultern zu nehmen haben dürfte, wird 4000 fl. in keinem Falle überschreiten, ja wahrscheinlich wird derselbe noch unter dieser Summe bleiben. Es ist dieses gewiß kein großer Betrag im Vergleiche zu den Gesammtkosten deS Werkes von 52. 000 fl. Das Comitö hat bereits den Guß der Statue und der dekorativen Metallstücke am Brunnen zu bestellen beschlossen, die Erzgießerei in Wien verpflichtete sich, diese Objekte bis Herbst 1877 fertig zu liefern.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 20. März 1876, S. 4, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/3619-vollendung-des-rudolfsbrunnens-in-innsbruck-in-greifbarer-naehe-1876).

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(Ein 5 und 10kr. - Geschäft.) Im Dialer ' schen Hause in der Museumsstraße hat sich auf einige Zeit ein Geschäft aufgethan, daS den „ billigen Jakob aus Amerika " in Schatten stellt. Zwei roth weiße Fahnen bezeichnen das …

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