Uneigennützigkeit — aus jegliche Entlohnung verzichtend — denselben der Kirche auch kostenfrei zur Verfügung stellte. Daß mit diesem Plan unter den gegebenen finanziellen Verhältnissen das Bestmögliche geboten sei, dafür bürgt der Name: Friedrich Schmidt. Nachdem schon früher die im gothischen Styl gehaltenen Bauskizzen von Seite der städtischen Bausektbn die Befürwortung zur Ertheilung der Bau« -ewilligung und auch die Genehmigung des howwst. fürstb. Ordinariates erhalten hatten, wurde die Berechnung des definitiven Bauplanes, was Voraus« maaß und Kostenvoranschlag betrifft von den Gebrüdern Baumeister Hutter vorgenommen. Der demnach erforderliche — und so lang die j tzigen dem Bau günstigen Preisverhältnisse währen. — nicht zu erhöhende Kostenvoranschlag beziffert sich für der Neubau der Kirche auf....... 90. 500 fl. und für den theilweisen Umbau des ThurmeS auf..... 12. 000 fl. Summe auf.. 102 500 fl- Das gegenwärtige Vermögen des Baufondes besteht einzeln aufgeführt in Folgendem: I. An Realitäten L. Das HauS Fallbachgaffe Nr. 13 im Werthe von... b. das HauS St. Nikolaus Nr. 44 im Werthe von... H. Staateschuldverschreibungen, Pfandbriefe und Lose zum der maligen Kurswerth. III. An Kapitalien: a. Bei Privaten. b. Bei der Innsbrucker Sparkasse. IV. An nicht behobenen Zinsen und Zinseszinsen.... V. Ein gerichtlich angezeigtes Legat. VI. Baargeld... _ Zusammen.. 60. 548 fl. Vergleicht man damit die Ziffer der letzten Rechnungslegung ( viäs „ Jnnsb. Nachrichten " Ende Mai 1871), so zeigt sich ungeachtet dessen, daß in diesem Zeitraum für Gebühren, Steuern, Reparaturen rc. mehr als 2000 fl. mußten verwendet werden, eine Zunahme von. 33. 268 fl. Vergleicht man aber den dermaligen Vermögensstand des Baufondes mit der zum Bau erforderlichen Summe, so ergibt fich ein Abgang von. 41. 952 fl. Müßte dieser Abgang einzig und allein aus dem bisherigen Weg durch milde Beiträge und deren Zinse und Zinseszinsen aufgebracht weiden, so würde fich der Kirchenbau allerdinas noch auf Jahre hinaus schieben; allein in Anbetracht, daß der löbl. Stadtmagistrat Patron der Kirche ist, daß das neue Gotteshaus unstreitig eine der schönsten Zierden Inn sbrucks bilden wird und daß die Baukosten zum größten Theile schon gedeckt find, steht wohl zu hoffen, der löbl. Stadtmagistrat werde nunmehr auch seinersei ts die frühere Jnangriff» 1. 600 fl. 2. 800 fl. 4. 850 fl. 19. 939 fl. 29. 220 fl. 1. 864 fl. 175 fl. 100 fl.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 7. Juli 1877, S. 5, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/3774-zur-finanzlage-des-kirchenbaues-in-innsbruck-und-dem-zustande-des-1877).
M. statt. (Prälalen - Wahl) Gestern fand im Prämonstratenser Chorherrn Stifte zu Wilten die Prälaten Wahl statt. Gewählt wurde der bisherige Pfarrer von Mutters, hochw. Herr. Sales Blaas, ein in jeder Beziehung würdiger …
* Aus Anlaß der gestern stattgefundenen Benediktion des neugewählten P älaten vom Stifte Willen waren die Häuser von Wilten beinahe sämmtlich beflaggt. Auf der Straße vor dem ehemaligen Landesgerichtsgebäude war ein Triu …
Durchdrungen von dieser Ueberzeugung wt sich ein Festcomitä aus alle « Ständen gebildet und nach eingehender Beathung nachstehendes Fest - Programm vereinbart und vorbereitet: Fest - Programm für die Feier des Bischofs - …
(Kirchliche Jnspiziruug.) Gestern hielt der Prälat von Wilten im Dorfe Amras die kirchliche Visitation zum erstenmale seit seiner Erhebung zum Prälaten ab und wurde derselbe mit Musik und Pöllerschüffen festlich empfange …
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