Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
FELDMARSCHALL WIRD HOMÖOPATHIE-SPRACHBILD

Homöopathische Vereinigung ehrt Radetzky durch Verteilung seines Briefes

Marschall Graf Radetzky hat in einem eigenhändig geschriebenen Briefe seinem Leibarzte Dr. Ritter v. Wurzian die Versicherung gegeben, daß sein Augenübel im Jahre 1841 trotz der „ böswilligen Zweifel " durch die Homöopathie geheilt wurde. Der Wiener „ homöopathische Verein " hat nun in seiner letzten Sitzung im Hotel zur „ Kaiserin von Oesterreich " beschlossen, das Schreiben des Hrn. Feldmarschalls litbographirt allen Anhängern der Homöopathie, rekte allen Patienten der homöopathischen Aerzte, zum neuen Jahre als Beweis der Aufmerksamkeit zuzusenden.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 9. Jänner 1857, S. 4, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/427-homoeopathische-vereinigung-ehrt-radetzky-durch-verteilung-seines-1857).

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