4 (Dhierschutzfreundliches) Ein grober Mißstand im hiesigen Schlachthaus auf welchen d e Auimerksamkeit t eö Thterschutzvwineö bereits seit langer Zeit hin elerkl wurre, ist der Mangel eircs abgesondert n Raumes für jene zur Tömuig bestimmt. n Thiere, an denen der Akt infolge irgend eines AvstameS nicht gleich vollzogen werten kann. Die somit cft stundenlang im Sch ach hauS sich befindenden Thiere übrkoimt angesichts rer Schlachtungsprozedur, bei der Wahr, ehmung des Blutnruchks eine derartige Erregung daß der ganze Kö per in ein konvulsivisches Zittern geräth. Der Anblick eines solchen Thie eö in feiner Todesangst, ruft fe bst lei abgehärteten G rniü Hern ein lebhaft,s Mitleid hervor. ES ist jevcch e ne Pflicht welch die Humanität erheischt, dafür Sorge zu tragen, daß je e vermeidliche Qual vor und bei dem Tödtu g? versah en womöglich hintangehalten we de. Allein statt d ssen muß die Wahr« mh r ung gea achr we ' d > n, raß überhaupt mit den zur Lödtung best m -neu Th enn fast ausichließl ch mi? der größten Rohheit — weil eine etwaige Beschädigung nunmehr iirelevant ist — umgegang n wird. Unter steten Prügelschlüge n werden die an der Bahn ausgeladenen, oft durch den Transport sehr erschöpften Thiere zum Schlachthaus getrieben, unv wä e — nebenbei bemerkt — auch dieses Vorgehen adzustellen. Die weiteren Vorgänge vortselbst wollen wir hier nicht berühren denn wir haben heute nicht den Lesern die sonstigen Geuelscenen der Schlachthäuser im allgemeinen vor Au en zu führen sondern be prechen dermalen nur jen n Uebetstand, d. ssen Beseitigung leicht g schehrn könnte. Der Thie > schutzverein hat zur Hebung desselben wi d rholt Schritte e ngeleitet, welche jedoch bis jetzt ohne Erfolg blieben. Wir leugnen nickt, daß einige Hindernisse im We » e stehen. So ist der Raum hinter dem Schlach ' g bäude, auf welchem ein Unterstand — eoe tuell eine kleine Baracke — für die zu sch ach e den Thiere z r errichten wä e, mit Rücksicht auf di dort zeitweilig abge altenen k einen Viehmärkte alle dmgs etwas beschränkt; dennoch haben wir uns auf Grund wiederholter Besichtigung der O tsverhältnisse, auf Grund sonst gepflogener Erheba gen die Ueberz ugung verschafft, daß eine erckjp. ech nse Abänderung der Dinge ohne Beeinträchtigung der Interessenten zu bewerkstelligen sein dürste. D,r Verein hat inzwischen den Versuch in ' s Auge gefaßt, den berührten Uebelstanv zn mildern, indem derselbe Lederbinten anschaffen wollte, die den Thier, n über die Augen zu ziehen war ^ v; davon mßte jeecch wieder abgesehen Werren, weil die eiugezogenen Erk udignngen ergaben, daß schon der
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 27. Dezember 1887, S. 4, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/5070-mangel-an-abgesondertem-raum-fuer-tiere-im-schlachthaus-ruft-1887).
(Freiwillige Feuerwehr) Seit Sonntag den 3. ds. haben sich die dem deutschtirolische » Feuerwehrgauverbande angehörenden freiwilligen Feuerwehren des polnischen Bezirkes Innsbruck zu einem Bezi ' ksverbande zusammengetha …
(Der erste Bezirksfeuerwehrtag.) Am Sonntag fand der erste Feuerweyrtag des Bezirkes Jnnrbruck in Telfs statt. Der Bezirk? verbaiidsau? schuß war schon Vormittag zur nochmaligen Besprechung einiger Anti äge zusammengetre …
(XV. Delegirtentag des deutsch tirolischeu Fenerwehr - Gauverbandes.) Vom herrlichsten Weiler begünstigt, zogen heute früh rie Feuerw hr Abgeordneten aus allen Gauen Deutschtirols in das an und für fich schon schmucke Ni …
(Waldbrand.) Nach einer Meldung der „ N. T. St. " ist am 5. ds. in dem Walde nördlich von Münster ( bei Brixlegg) ein Brand ausgebrochen, der ziemlich bedeutende Dimensionen angenonimen zu haben scheint. …
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