(Schnittweingartcn Amerikanischer Reben in Hölting.) Obgleich Tirol noch zu den reblausfreien Kronländern zählt, so ist doch das Interesse, welches der Weinbauer dem neuen Betriebe mit der Anwendung von Amerikaner - Reben entgegenbringt, selbstverständlich ein großes. Wenn auch die allgemeine Anwendung der Amerikaner - Reben vorläufig noch keine zwingende Nothwendigkeit ist, so ist es aber doch höchst wünschenswert, dass die hauptsächlich in Betracht kommenden widerstandsfähigen Reben in den verschiedenen Böden auf ihre besondere Eignung geprüft werden. Nachdem die im Lande vorhandenen Amerikaner - Reben, weil zumeist aus Samen gezogen, keine Gewähr einer genügenden Widerstandsfähigkeit bieten, also nicht verlässlich sind und eine weitere größere Verbreitung derartiger Reben im Falle der Gefahr in der Zukunft von den nachtheiligsten Folgen begleit t wäre, so wurde über Antrag der Vertreter des Weinbau treibenden Südtirol von Seite des Landesculturrathes im Emverständnisse mit dem Ackerbauministerium beschlossen, in dem nicht Weinbau treibenden Nordtirol eine Mutterpflanzung mit den bis jetzt bekanntesten und widerstandsfähigsten Reben anzulegen. Stellt sich diese Anlage nach Verlaus von zwei bis drei Jahren als zweifellos frei von Reblaus dar, so sollen dayn von dort unter allen weiteren Vorsichtsmaßregeln Schnittreben an einzelne Orte nach Südtirol zur weiteren Vermehrung abgegeben werden. Für diese Rebanlage wurde nun ein geeignetes Ackergrundstück in guter Lage in Höttrng gepachtet und wird die Bepflanzung desselben theilwcise im kommenden Frühjahr erfolgen Das hiezu nothwendige Pflanzenmateriale wird zum großen Theile aus der staatlichen Rebschule in Siebenbrunn, die anerkannt Reblaus frei ist. durch Vermittlung des k. k. Ackerbauministeriums bezogen werden. Die ganze erforderlichen Falls zur Verfügung stehende Fläche beträgt 1800 m
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 20. Dezember 1894, S. 4, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/5841-anlegung-einer-mutterpflanzung-mit-amerikanischen-reben-in-hoelting-1894).
Arr » rülsr Welt. (Tiroler Marmor in Wien.) Das „N. W. Tagbl. " schreibt unter dem 15. ds.: Aufsehen erregte gestern vormittags der Transport eines ungeheueren, blendend weißen Marmorblockes, welcher auf einem mit zwölf …
(Landwirtschaftliche Verbältde.) Am 30. Juni fand in Innsbruck die constituierende Versammlung des Verbandes der landwirtschaftlichen Bezirksgenossenschaften Nordtirols statt, bei welcher zum Verbandsobmanne Herr Andrä T …
(Gemsjagden im Zillerthal.) Vom 26. August bis 1. ds. wurden Heuer die fürstlich Auerspergscheu Jagden in der Stillnp abgehalten. 196 Gemsen kamen zur Strecke. …
Grundlegende Richtung (Blattlinie):
Wissenschaftlich-historische Dokumentation und digitale Erschließung gemeinfreier historischer Pressetexte aus dem Raum des historischen Tirols.
1. Grundsatz: Die Nutzung von chronik.fontes.at ist ohne Registrierung möglich. Es werden keine Werbe- oder Analyse-Tracker und keine Marketing-Cookies eingesetzt.
2. Server-Betrieb: Beim Aufruf der Website werden technisch notwendige Verbindungsdaten (IP-Adresse, Zeitpunkt, angeforderte Ressource) kurzzeitig auf unserem europäischen Server (Hetzner Online GmbH, Deutschland) zur Betriebssicherheit verarbeitet (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
3. Externe Faksimile-Einbindung (IIIF): Beim Öffnen der Original-Zeitungsseite lädt Ihr Browser Bildkacheln direkt vom IIIF-Bildserver der Österreichischen Nationalbibliothek (iiif.onb.ac.at) bzw. verweist auf die Universitäts- und Landesbibliothek Tirol.
4. Betroffenenrechte: Auskunfts- und Löschungsanfragen richten Sie jederzeit formlos an die im Impressum genannte Kontaktadresse.
Historische Zeitungstexte: Sämtliche wiedergegebenen Originalartikel entstammen historischen Zeitungsausgaben des 19. und frühen 20. Jahrhunderts (insbesondere den Innsbrucker Nachrichten, 1854–1913) und sind urheberrechtlich gemeinfrei.
Digitalisate & OCR-Grundlage: Die digitalen Faksimiles und Volltextgrundlagen basieren auf den Beständen der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol (ULB Tirol) sowie von ANNO – AustriaN Newspapers Online (Österreichische Nationalbibliothek).
Die Tiroler Zeitungschronik bewahrt den authentischen Wortlaut und die historische Rechtschreibung der Originalquellen vor und nach der II. Orthographischen Konferenz von 1901.
Um die historischen Spaltentexte digital zugänglich zu machen, erhält jeder Originalartikel redaktionell eine Hauptüberschrift im zeitgenössischen Chronikstil des 19. Jahrhunderts sowie eine moderne Dachzeile zur raschen thematischen Orientierung.
Bitte zitieren Sie stets die zugrunde liegende historische Originalausgabe mit Erscheinungsdatum und Seitenzahl, ergänzt um den Permalink der Chronik:
Innsbrucker Nachrichten, [Datum], S. [Seitenzahl], digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/#artikel=[ID]).
Sie haben einen OCR-Lesefehler im historischen Fraktursatz entdeckt oder möchten auf einen bemerkenswerten Zeitungsbericht hinweisen?
Schreiben Sie uns gerne an redaktion@fontes.at unter Angabe des Erscheinungsdatums oder des Artikel-Direktlinks (#artikel=...).
✎ Korrektur-ModusKlicke in jede Überschrift oder Transkriptions-Zeile (Enter = nächste Zeile, Shift+Enter = Zeile teilen)
Gesammelt: 0 Artikel|
Gesammelte Änderungen in Tabelle article_edits
Diese Korrekturen sind in der Zwischen-Tabelle gespeichert. Mit Klick auf „Jetzt in Live-DB schreiben“ werden sie atomar in chronik_events_live.db samt Volltextindex übernommen.