(K. k. ° Staa1sgymnasium in Innsbruck) Das 48. Programm des k. k. Staatsgymnasiums in Innsbruck Enthält eine hochinteressante historische Arbeit: „ Zur Geschichte des Schlosses und Gerichtes Vellenberg " von Mathias Hechfellner. Einen „ geschichtlichen Versuch " nennt sie in allzugroßer Bescheidenheit der Verfasser. Allerdings tritt uns hier kein zünftiger Historiker, sondern ein als Philologe bekannter tüchtiger Lehrer entgegen. Professor Hechfellner zeigt aber, dass ihm auch dieser Boden keineswegs fremd ist. Mit ebensolchem Vergnügen, mit dem wir einst seinen trefflichen Vorträgen über Horazische Gesänge und des Sophokles Tragödie „ Antigone " an der Ausgangsschwelle des Gymnasiums gelauscht haben, denn Prof. Hechfellner wusste selbst den trockensten philologischen Erörterungen Leben und Inhalt zu geben, lasen wir diese Monographie. Von Geburt aus kein Tiroler hat der Verfasser während seines langjährigen Aufenthaltes in Jnnsbrnck unser Land liebgewonnen, tiefen Einblick in seine Geschichte, Sitten und Gebräuche genommen. Der Vorliebe für tirolische Geschichte und der Erwägung, dass selbst hervorragende geschichtliche Denk mäler nur zu leicht der Vergessenheit anheimsallen, wenigstens insoferne, als die große Menge sich nicht darum kümmert, mag diese Arbeit ihre Entstehung verdanken. Dies geht aus dem einleitenden Bemerkungen, die der Autor der Geschichte von Vellenberg vorausschickt, ganz deutlich hervor. Besondere Beherzigung verdienen die Worte: „Nur derjenige, der seines Landes Geschichte, Eigentümlichkeit, Bodenbeschaffenheit, seine Aufbau, seine geographische Gestaltung, seinen Flora u. s. w. kennt, wird dasselbe auch wirklich lieben In allen diesen Punkten bietet ja Tirol soviel des Interessanten, Schönen und Wissenswerten! " In ungemein fesselnder, durch zahlreiche urkundliche Hinweise belegter Darstellung erzählt nun Prof. Hechfellner die Geschichte dieser alten Beste, veren Ursprung sicher bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Wir lernen die verschiedenen Lehensträger dieser ursprünglich unter der Lehensherrlichkeil der Brixner Bischöfe flehenden Burg kennen, als die Andechser, die Grafen von Tirol, von Hirschberg und von Görz - Tirol. Im Laufe der Zeit gerieth die Lehensherrlichkeit der Brixner Bischöfe infolge der Erstarkung der landesfürst -, liehen Gewalt in Vergessenheit, die Landesfürsten übten diese
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 31. Juli 1897, S. 3, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/6198-erscheint-historische-monographie-ueber-schloss-vellenberg-im-1897).
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(Der Hofgarten), der im Frühjahre in seinem Baumbestände eine ziemlich fühlbare Lichtung hat erfahren müssen, die aber dafür einen hübscheren Rasen gedeihen lassen dürfte, hat jetzt, da alle Bäume und Gesträuche grünen u …
Die Lehrer der Musikschule, an der Spitze der Hr. Director Pembaur, können mit Befriedigung auf die Früchte ihrer so erfolgreichen Thättgkeit blicken. ck (Vom Tummelplatz.) Mit der Herstellung des neuen Gedenk - Kirchlei …
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