von da über Vill und Lanser - See nach Jgls führen, um in der Nähe des Altwirtshauses zu enden. Die Bahn bekäme nach dieser Trace eine Länge von 8 ' 8 km und hätte im ganzen eine Steigung von 273 - 6 m zu überwinden, die an der steilsten Stelle zwischen Amras und Vill etwa 45. 5 pro Mille betragen würde. Der von Herrn Josef Riehl vorgelegte Kostenvoranschlag beliefe sich inclusive des Reservefondgrundstockes von 10. 000 fl. und des Betrages von 10. 000 für Jntercallarzinsen auf 550. 000 fl., mit welchem Betrag Herr Riehl sich verpflichtet, die Bahn vollständig fertig zu stellen. Nach diesem Kosten Voranschlag betragen die Baukosten 490. 000 Gulden, 50. 000 fl. entfielen für den Ankauf der Gründe und die restlichen lu. 000 fl. für den Reservefond. Was die Rentabilität der Bahn betrifft, würde dieselbe nach einer Berechnung des Herrn Bürgermeisters Greil einen jährlichen Bruttogewinn von 69. 000 fl. abwerfen und zwar 67. 000 fl. aus dem Personen und 2000 fl. aus dem Frachtenverkehr, wa nach Abzug der Betriebskosten in der Höhe von 36. 000 fl. einem jährlichen Reingewinn von 33. 000 fl., somit einer 6procentigen Verzinsung des Anlagecapitals gleichkäme. Die Finanzierung des Unternehmens ist so gut wie gesichert, da der Bauunternehmer an Prioritäten 250. 0t > 0 fl. und an Stammactien 30. 000 fl. übernimmt und falls die Gemeinde, wie beantragt, 150. 000 fl. zeichnet, die Actionäre bloß mehr für 120. 000 fl. aufzukommeu hätten, welcher Betrag bis auf einen kleinen Rest von einigen tausend Gulden bereits gezeichnet ist. Soweit wäre die Bahn, schloss Redner seine klaren Ausführungen, auf dem Papiere vollständig fertig, und nun wäre es Sache der Gemeinde mit Rücksicht auf den im Jahre 1900 zu erhoffenden besonders starken Fremdenverkehr den Ba mbau so rasch als möglich durchzuführen. Um dies zu bewerkstelligen, wäre es angezcigt, wenn die Gemeinde selbst die Concession erwirbt und sich damit, falls sie dieselbe einmal aus der Hand gäbe, von vorneherein das Heimsallsrecht nebst ständigen Sitz und Stimme im Verwaltungsrath wahre. Das vorbereitende Comitä stelle daher den Antrag: 1. Die Gemeinde beschließt für den Bahnbau Innsbruck Jgls die Concejsion zu erwerben, 2. sich an der Zeichnung der Stammaktien mit 150. 000 fl. zu betheiligen, und 3. ermächtigt sie den Bürgermeister, das nötbige Abkommen mit dem Ingenieur Josef Riehl zu treffen.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 2. März 1899, S. 5, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/6390-vorlage-eines-eisenbahnp-rojekts-von-innsbruck-nach-jgls-mit-1899).
(Vom Arlberg) wird uns geschrieben: Die durch die Tagesblätter gehende Nachricht, dass man daran geht, im Arlbergtunnel den elektrischen Betrieb zu versuchen, hat hier am Arlberg sehr angenehm überrascht. Besonders vom T …
AusSt. Anton) amArlberg 13. ds. wird uns geschrieben: Zum letzten großen Schneefall am Arlberg sei noch erwähnt, dass diesesmal sich auch das Straßenürar in anerkennenswerter Weife beeilt hat die Poststraße von St. Anton …
(Bahn Verbindung St. Johann — Loser —Reichenhall.) Am 31. December fand im Gasthofe zur Post in Loser eine Sitzung des Salzb urg - Tiroler Actionscomitos für eine Bahnverbindung zwischen Loser — Saalfelden — St. Johann i …
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