Verwaltungsrath Julius Stern erstattete einen Bericht über die gepflogenen Vorstudien betreffs Einführung des elektrischen Betriebes, den man ine Auge gefasst hatte, rieth aber aus mehreren Gründen davon ab, sondern schlug vielmehr vor, damit so Lange zu warten, bis ein System mit Accmnu- Latoren sich bewährt habe, was bishex von keinem gesagt werden kann. Von der oberirdischen Leitung null Redner nichts wissen, weil die hässlichen Leitungsdrähte unser prächtiges Straßenbild ganz verunzieren würden und außerdem für die Straßenvasscmten sehr leicht gefährlich werden können, wie dies bisher allerorts geschehen. Auch für den vom Publicum gewünschten 7 * / « Minntenverkehr kann Redner nicht eintreten, weil dadurch der Fahrplan große Störungen erfahren müsste, womü niemand gedient wäre. Wohl aber empfehle es sich, um dein Publicum ein Entgegenkommen zu berversen. den halbstündigen Verkehr das ganze Jahr über aufrecht zu erhalten und das Fahrnetz vom Breinössl aus einerseits über den Vurggraben und die Museumstraße zum Südbahnhof und andererseits durch die An ich und Andreas Hoferstraße bis zum Wiltener Bahnhofe zu erweitern und diese Linien einstweile ?nit Pferdebahnlvagen zu befahren, was den Vortheil böte, dass das Publicum an jeder bel. ebigen Stelle auf und abspringen könne. Ta. nun die Einführung des ständigen Verkehrs eine Vermehrung des Fahrparkes um 2 Locomoüven ü 16. 000 X und 6 neue Wagen ü 5 - 000 X erfordert, und ferner die erwähnte Erweiterung des Fayruetzes einen Kostenaufwand von ungefäh 200. 000 X verursacht, stellt der Verwaltungsrath r en Antrag, die Generalverwaltung möge im Principe beschließ n, das Acckencapital auf 3,000. 000 k zu erhöhen, doch sollen die Actien erst in Bedarfsfällen nach und nach hinausgegeben werden. Dieser Antrag und jener auf Erweiterung des Fahrnetzes und Einführung des halbstündigen Verkehres wird ein stimmig angenommen, die Frage des Betriebsmittel für die Nebenlinien vorläufig jedoch noch offen gelassen. Bürgermeister Greil, welcher wiederholt rn die Debatte emgriff, weist schließlich noch au die NoLhlvendigkeit hin, den Stadtsaggen mit dem Südbahrchof und diesen wieder mit dem Bahnhw am Berg Jsel durch Trambahnen zu verbinden w lche Anregung die Generalversammlung ohne Widerspruch entgegen nimmt die hierauf uach
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 5. März 1900, S. 4, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/6565-verwaltungsrath-raet-von-elektrischem-betriebe-ab-und-empfiehlt-1900).
(Eine elektrische Bahn) ist nun seit Anfangs Februar in aller nächster Nähe von Innsbruck in Betrieb. Es ist die von der Firma A. Rauch in Mühlau von ihrem dortigen großen Kunstmühleu - Etablissement zum Anschlüsse an da …
Seite 3. (Kleinbahn vom Berg Jsel nach Jgls.) Das Eisenbahnministerium hat, wie schon gemeldet worden ist, der Stadtgememde. Innsbruck die Concession zum Bau und Betriebe einer schmalspurigen Kleinbahn mit Dampfbetrieb v …
Er wurde verhaftet. Stllbaier - Bahn. Die genaueren Studien zur Herstellung der im Tirolcr Straßenbau - Programm aufgenommenen neuer: Straße ins Stubaithal, die an der Stefansbrücke von der Reichsstraße abzweigen und dem …
Z., der Concurs eröffnet. (Zillerthalbahn.) Beim k. k. Landesgerichte Innsbruck als Haudelssenat wurde im Regist. r far Gejelljchaftöfttmeu, die „ Zithertgalbahrtt mit dem Sitze m Zell am Ziller eingetragen. Die Gesellsc …
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