Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
REGEN IN ZAHLEN UND TROPFEN

Gesetzmäßigkeiten in der Verteilung der Tropfengrößen bei Regenfällen nachgewiesen

Aus Stadt und Land. (Kaiserliche Akademie der Wissenschaften.) Sitzung der maLhematisch naturwissenschastlichen ^ Klasse. Sind phil. Albert Desant irt Innsbruck übersendet eine Abhandlung mit dem Titel: „ Gesetzmäßigkeiten in der Verteilung der verschiedenen Tropfengrößen bei Regensällen. " Der Verfasser hat bei 38 Regenfällen, sowohl bei kleintropfigen, ruhigen Landregen, als auch bei großtropfigen Gußund Gewitterregen teils in Innsbruck, teils in Barwies die Größe von insgesamt 10. 017 Tropfen vermessen. Die systematischen Messungen ergaben, daß. bei allen Regen gewisse Tropsengrößen in besonders großer Anzahl ' austreten. Für diese Tropfengrößen gilt: Das Gewicht der größeren ist ein Vielfaches des Gewichtes der kleineren, oder anders ausgedrückt: es verhalten sich die Gewichte der am häufigsten vorkommenden Hopfen zu einander wie 1: 2: 3: 4: 6: 8: 12: 16 u. s. w.; wobei die Hauptmaxima im Verhältnisse 1: 2: 4: 8...., Jbre Frage bestätigt, daß Sie mehr Hirn besitzen, als ich geglaubt Hab, aber dieser Fall wird nicht eintreten, dafür sorge ich!
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 25. Februar 1905, S. 2, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/7663-gesetzmaessigkeiten-in-der-verteilung-der-tropfengroessen-bei-1905).

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