für jene, welche nach Absolvierung des vierjährigen philosophischen Fakultätsstudiums zum Doktorat oder zur Lehramtsprüfung für Mittelschulen zugelassen werden, wollen. Als außerordentliche Hörerinnen können die Absolventinnen der inländischen Lehrer - Büdungsanstalten sowie die Abiturientinnen jener Mädchenlyzeeu ausgenommen werden, tvelchen der Unterrichtsminister diese besondere Berechtigung zuerkannt hat; die Erteilung derselben ist davon abhängig, daß das betreffende Mädchenlyzeum nach dem mit dem Ministerialerlasse vom 11. Dezember 1900 kundgernachtemLehrplanc organisiert ist und daß nach Absolvierung dieser sechsklassigen Anstalt die Reifeprüfung geinäß B j ö r k l u n d a, den 14. Juni 1901. Mein lieber Pflegebruder! Dein Brief hat uns überrascht, ja, noch mehr! Ich glaube kaum, daß Mama Freude daran hatte. Ich selbst, ich bin ein wenig niedergeschlagen gewesen, und darum hat es acht Tage gedauert, ehe diese Antwort fertig geworden ist, obschon sie kurz genug ausfiel. Mama wünscht, daß ich dir mitteile, daß unser neuer Amtmann — darf ich es schreiben, guter Erich — nur... um... um mich freit? Sieh, nun werde ich auch Frau! Wir wünschen dir natürlich alles Glück zu deiner Eva und grüßen aufs wärmste. Deine Pflegeschwester Anna. * * * Golmbo, den 16. Juni 1901. Meine liebe, geliebte Anna! Ich habe neulich deinen kurzen Brief erhalten! Wie. feierlich du dich ausdrückst! „ Mein lieber ' Pflegebruder! " „ Deine Pflegeschwester! " Sind wir nicht wehr gute Freunde? Wie? Verkrieche dich nur nicht, Aennchen, sonst werde ich betrübt. Weißt du, warum ich so aus einmal schreibe? Nicht! Ja, lache nicht, denn ich sage dir, es gilt Ernst, es handelt sich um eine wichtige Sache. .Du sagst, daß der Amtmann um dich freit. bem Ministerialerlasse vom 3. Oktober 1901 abgehalten wird. Solche außerordentliche Hörerinnen können nach Absolvierung eines dreijährigen Universitätsstildiums zur Lehramtsprüfung für Mädchenlyzeen zugelassen werden. Eine besondere Verordnung vom 7. April 1904 gestattet speziell den Abiturientinnen von Mädchenlyzeen der erwähnten Art auch den Eintritt in den pharmazeutischen Beruf. Frauen ohne diese Vorbildung können nur zum Besuche einzelner Vorlesungen an den philosophischen Fakultäten in der Eigenschaft als Hospitantinnen zugelassen werden, doch erwachsen aus diesem Universitätsbesuche keinerlei Berechtigungen. Die erwähnten Normen gelten zunächst für österreichische Staatsbürgerinnen, doch können auch Ausländerinnen auf Antrag der philosophischen Prosessoren - Kollegien vom Unterrichtsminister fallweise unter der Voraussetzung zugelassen werden, daß ihre Vorbildung den hierzulande geltenden Anforderungen vollkommen entspricht.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 10. April 1906, S. 4, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/7953-neue-zulassungsbedingungen-fuer-weibliche-studentinnen-an-den-1906).
Der Besuch währte ungefähr zwei Stunden. (Beobachtungen des ' meteorologischen Observatoriums der Universität Innsbruck.) NaH dreijähriger Pause ist in der Wagnerischen Nulversitäts - Buchdrucke- MMvoch den 14. Feüruar T …
( $ rä historische Funde.) Bei den Kanalisierungsärbeiten nächst dem Toreingange zum Stifte Wilten wurden dieser Tage eine Reihe von Gräbern bloßgelegt, ein Teil in einer Tiefe von ungefähr zwei Metern, ein anderer Teil …
Prof. Dr. Ludwig Lantschner. (Zu seinem 80. Geburtstage.) Am gestrigen Tage feierte eine der bekanntesten und markantesten Erscheinungen unserer Stadt, Universitätsprofessor Dr. Ludwig Lantschfi ner, zu Otz im Kreise sei …
der Kinder berufen ist, ofcec ob es in einem ihm zugänglichen Berufszweige seinen Erwerb selbständig suchen muß, immer wird ihm eine gediegene Ausbildung nach allen Seiten von allergrößtem Vorteile sein. …
Grundlegende Richtung (Blattlinie):
Wissenschaftlich-historische Dokumentation und digitale Erschließung gemeinfreier historischer Pressetexte aus dem Raum des historischen Tirols.
1. Grundsatz: Die Nutzung von chronik.fontes.at ist ohne Registrierung möglich. Es werden keine Werbe- oder Analyse-Tracker und keine Marketing-Cookies eingesetzt.
2. Server-Betrieb: Beim Aufruf der Website werden technisch notwendige Verbindungsdaten (IP-Adresse, Zeitpunkt, angeforderte Ressource) kurzzeitig auf unserem europäischen Server (Hetzner Online GmbH, Deutschland) zur Betriebssicherheit verarbeitet (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
3. Externe Faksimile-Einbindung (IIIF): Beim Öffnen der Original-Zeitungsseite lädt Ihr Browser Bildkacheln direkt vom IIIF-Bildserver der Österreichischen Nationalbibliothek (iiif.onb.ac.at) bzw. verweist auf die Universitäts- und Landesbibliothek Tirol.
4. Betroffenenrechte: Auskunfts- und Löschungsanfragen richten Sie jederzeit formlos an die im Impressum genannte Kontaktadresse.
Historische Zeitungstexte: Sämtliche wiedergegebenen Originalartikel entstammen historischen Zeitungsausgaben des 19. und frühen 20. Jahrhunderts (insbesondere den Innsbrucker Nachrichten, 1854–1913) und sind urheberrechtlich gemeinfrei.
Digitalisate & OCR-Grundlage: Die digitalen Faksimiles und Volltextgrundlagen basieren auf den Beständen der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol (ULB Tirol) sowie von ANNO – AustriaN Newspapers Online (Österreichische Nationalbibliothek).
Die Tiroler Zeitungschronik bewahrt den authentischen Wortlaut und die historische Rechtschreibung der Originalquellen vor und nach der II. Orthographischen Konferenz von 1901.
Um die historischen Spaltentexte digital zugänglich zu machen, erhält jeder Originalartikel redaktionell eine Hauptüberschrift im zeitgenössischen Chronikstil des 19. Jahrhunderts sowie eine moderne Dachzeile zur raschen thematischen Orientierung.
Bitte zitieren Sie stets die zugrunde liegende historische Originalausgabe mit Erscheinungsdatum und Seitenzahl, ergänzt um den Permalink der Chronik:
Innsbrucker Nachrichten, [Datum], S. [Seitenzahl], digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/#artikel=[ID]).
Sie haben einen OCR-Lesefehler im historischen Fraktursatz entdeckt oder möchten auf einen bemerkenswerten Zeitungsbericht hinweisen?
Schreiben Sie uns gerne an redaktion@fontes.at unter Angabe des Erscheinungsdatums oder des Artikel-Direktlinks (#artikel=...).
✎ Korrektur-ModusKlicke in jede Überschrift oder Transkriptions-Zeile (Enter = nächste Zeile, Shift+Enter = Zeile teilen)
Gesammelt: 0 Artikel|
Gesammelte Änderungen in Tabelle article_edits
Diese Korrekturen sind in der Zwischen-Tabelle gespeichert. Mit Klick auf „Jetzt in Live-DB schreiben“ werden sie atomar in chronik_events_live.db samt Volltextindex übernommen.