Forstverein für Tirol und Vorarlberg. In der letzten Jahresversammlung des Forstvereines für Tirol und Vorarlberg, die kürzlich im „ Grauen Baren " stattfand, widmete der Präsident Dr. Anton Freiherrn von Longo- Liebenstein, den im Verlaufe des Bereinsjahres durch Ableben aus dem Vereinsverbande geschiedenen Mitgliedern einen warmempsundenen Nachruf. Es sind dies die Herren: k. k. Forstmeister Pius Perger - Kitzbühel, k. k. Oberforftkommissär Hans di Centa - Bozen, k. k. Forstinspektionskonlmissär Wilhelm v. Knmmer - Jmst. Die anwesenden Mitglieder erhoben sich zunr Zeichen ihrer Trauer von ihren Sitzen, worauf zur Erledigung der Tagesordnung geschritten wurde. Über die geschäftlichen Mitteilungen, die Vereinstätigkeit und den Mitgliederstand referierte Schriftführer Forstrat Pkrochaska. Es würde zu weit führen, wollte man aller administrativen Erledigungen und der zahlreichen Vertretungen des Vereines nach Außen Erwähnung tun. Mannigfache Korrespondenzen mußten erledigt lverden, um mit der Drucklegung der Gedenkschrist über die Pflanzung der Jubiläumsbäume in Tirol und Vorarlberg noch im August 1910 beginnen zu können. Zur Gründung des dem Andenken an das 60jährige Regierungsjübiläum des Kaisers gewidmeten Kirr und Rekonvaleszentenhauses für kranke und erholungsbedürftige Jäger wurde eine größere Spende " bewilligt. Tier Gründung eitler Zentralstelle für Stellenvermittlung für Forst und Jagdangestellte steht der Verein symwathisch gegenüber lutb es erklärte sich der Forstverein er ' bötig, diese Stelle mit einem namhaften Betrage zu unterstützen, Nachdem die Schaffung einer forstlichen Bibliographie gesichert ist, wurde dem Nniversitätsprofessor Dir. Anton Bühler - Tübingeu die erste Beitragsrate e ,geinacht. Tier Verein schloß sich der t des österreichischen Reichsforstvereins betreffend die Durchführung des 8 22 des Forstgesetzes an. In den Landwirtschaftsrat, dessen dritte Funktionsperiode mit Ende 1913 abläuft, wurde vom Vereine Tr. Anton Freiherr v. Longo - Lieibenstein als Mitglied und Robert Tcrlago als Ersatzmann gewählt. An der mit dem österreichischen Reichsforstvereine gemeinschaftlich abgehaltenen Exkursion in die Schweiz nahmen die Vereinsmitglieder Oberforstrat Strele, Hoflieferant Jenewein und Forstkommissär Eyfelt teil. Von letzterem Herrn wurde ein Bericht über diese Studienreise und die Nutzanwendung für die heimische Waldwirtschaft dem Tiroler Landesausschufst vorgelegt. Fvrstrat Frank übernahm über Aufforderung des Landcskulturrates in Tirol, Sektion Innsbruck, die Redaktion der Rubrik „ Forstwirtschaft " in den „ Tiroler landwirtschaftlichen Blättern ". Tie Bücherei erfuhr in den Borjahren einen namhaften Zuwachs an Zeitschriften und Büchern. Der Vereinskassier Forstmeister Moll berichtet über die Kassagebarung des Jahres 1909 und 1910. Die Abrechnung schließt günstig ab und es wurde dem Kassier für seine umsichtige Führung vom Präsidium der Dank ausgesprochen. Als dritter Punkt stand die Ergänzung der Vereinsvorstehung auf der Tagesordnung. Cs wurden gewählt: zum Präsidenten Dr. Anton Freiherr von Longo - Li ebenst ein; zum ersten Vizepräsidenten Hofrat Freiherr von Sternek; zum zweiten Vizepräsidenten Oberforstwt Strele. In den Ausschuß die Herren: Frank, Prochaska, Lutz, Schönauer, Pechthold, Tropper, Moll, Ritter von Kundratitz, Ritter von Bazant und Scheitz.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 18. Februar 1911, S. 9, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/8847-jahresversammlung-des-forstvereins-fuer-tirol-und-vorarlberg-1911).
Das geringste Gebot beträgt 26. 750 Kvonen. (Verpachtung der städt. Schwimmschule am Gießen.) Der Gemeinderat hat in der gestrigen vertraulichen Sitzung die Schwimmschule am Gießen in Hötting auf weitere drei Jahre an de …
(Das Erzbergwerk am D irschentritt.) Wie wir seinerzeit mitteilten, hat eine reichsdeusche Bergwerksgesellschaft das alte, aufgelassene Bergwerk am Dirschentritt bei Nässereith wieder in Betrieb gesetzt. Eine Untersuchun …
" eilt reiches Goldlager entdeckt worden. Der Gehalt der Erze soll zwischen 40 bis 50 Gramm pro Tonne betragen. Der Erforscher, Gottfried Förster, Geologe in Gries bei Bozen, hat das Vorkommen mit 36 Freischürfen gedeckt …
es werden eben nicht die bescheidensten Ansprüche erfüllt. Allerdings gibt es Gebiete, wo es besser ist, man findet aber meistens einen solchen Wirrwarr von Rassen in den Beständen, wie man ihn ftüher bei der Viehzucht a …
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