Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
RAUCHÜBER INNSBRUCK – FEUER IM REICHSFORST

Waldbrand am Hechenberge – Beteiligung von Gemeinde, Forst und Militär an der Brandbekämpfung

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 18. April 1911 · Seite 4 · #Waldbrände
(Waldbrand.) Am Hechenberge oberhalb des Kerschbuchhofes entstand gestern nachmittag aus unbekannter Ursache ein Waldbrand, der große Ausdehnung annahm. Es brannte, wie vor einigen Jahren, auch diesmal wieder im Reichsforste. Von Hötting aus wurden Gemeindearbeiter mit Werkzeugen und Gerätschaften zur Löschung des Brandes entsendet, ' weil es anfänglich hieß, es brenne im Gemeindewalde; auch Gendarmerie, Forstpersonale und andere Hilfsbereite aus Hötting und Kranebitten wirkten mit. den Brand räumlich zu beschränken. Diese Arbeiten dauerten die ganze Nacht an. Die Forstbehörde ersuchte auch um militärische Hilfe. Es wurde daraufhin eine Abteilung von 40 Mann mit Gerätschaften he-
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 18. April 1911, S. 4, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/8873-waldbrand-am-hechenberge-beteiligung-von-gemeinde-forst-und-1911).

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(Waldbrand im Halltale.) Gestern mittags sah man von Innsbruck aus zwischen dem Zunderkopf und dem BetLelwurf dichte, graue Rauchwolken aufsteigen, die manchmal stärker, manchmal schwächer wurden, aber fortwährend anhiel …

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