Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
HEUSTADL ZUM VERBRECHEN GEMÜT

Boshaftes Gesindel beschädigt Heustadel in der Nähe des Kanari

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 20. Juli 1911 · Seite 5 · #Seen
(Boshafte Beschädigung.) In der Nähe des sog. „ Kanari ", einem kleinen Teich mit Grundwasser des Inns, zwischen Pradl und Ambras, wo die Jugend Gratisbäder zu nehmen pflegt, steht ein größerer Heustadel, Donnerstag den 20. J uki rOTIw der einem Gutsbesitzer in Mmras gehört. Dieser! machte nun die unangenehme Wahrnehmung, daß sich in seinem Stadel lichtscheues Gesindel ein billiges Nachtquartier verschaffte. Die unbekannten „ Herrschaften " richteten mutwilligerweise auch Schaden an, indem sie von einem großen Heuwagen die Räder abnahmen und' noch verschiedene andere Geräte zerbrachen. Einmal wurde auch versucht, den Stadel an einer Ecke anzuzünden. Derzeit scheint sich das Gesindel wieder verzogen zu haben.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 20. Juli 1911, S. 5, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/8906-boshaftes-gesindel-beschaedigt-heustadel-in-der-naehe-des-kanari-1911).

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KALB GEHT MIT 57 KILO AN DIE ZUKUNFT

Außergewöhnlich schweres Kalb von 57 Kilogramm in Hölting geboren, starb jedoch kurz nach der Geburt

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