📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929)Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #4485 (Buchseite 259, 1367 bis 1445, Nachweis: 02 128; 20 281; 24 101):
„Ueber ein Marienlied des Oswald von Wolkenstein in der Universitäts-Bibliothek zu J. in Notenschrift von Jos. Pembaur sen. Geistliche und weltliche Lieder, herausgegeben von Jos. Schaß, Musik von O. Koller. Wien 1902. Die Lieder und ihre Bedeutung für die tirolische Tonkunst von J. Pöll.“
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[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 259: „Ueber ein Marienlied des Oswald von Wolkenstein in der Universitäts-Bibliothek zu J. in Notenschrift von Jos. Pembaur sen. Geistliche und weltliche Lieder, herausgegeben von Jos. Schaß, Musik von O. Koller. Wien 1902. Die Lieder und ihre Bedeutung für die tirolische Tonkunst von J. Pöll.“]
Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (7. Juni 1902, S. 3):
k. priv. Südbahngesellschaft für zusammenstellbare Fahrscheinhefte, die Vertretung der Weltreisefirma Cook und Sohn u. a. m. werden besondere Bekanntmachungen erfolgen. (Marienlied von Oswald v. Wolkenstein. ) Wenigen Größen in der deutschen Dichterwelt vergangener Zeiten ist es vergönnt, in ihren Werken frisch und jung weiterzuleben und von kommenden Generationen gelesen und verstanden zu werden. Der tirolische Minnesänger Oswald von Wolkenstein ( 1367 — 1445 ), dessen musikklingender Name uns wehmüthig an längst entschwundene Jahre denken lässt, zählt auch nicht zu jenen glücklichen Poeten: das Volk hat ihn vergessen und die Ge- lehrtenwelt sieht nur mit kritischen Blicken in seinen handschriftlichen Codex, welcher als Denkmal alter Zeit in unserer Universitätsbibliothek aufbewahrt wird. Aus diesem wurde nun eine der schönsten Poesieblumen des Wolkensteiners zu neuem Leben erweckt. Musikdirector Pembaur hat nämlich das in Dichtung und Melodie auch heute noch in seiner volksthümlichen Innigkeit frisch anmnthende Marienlied,, ^ V6 mutter LörÜAiuus " in unsere Notenschrift übersetzt, harmonisiert und mit einer Clavierbe- gleitung versehen herausgegeben.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 7. Juni 1902, S. 3, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/9474-notenschrift-zu-wolkensteins-marienlied-1902).
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Innsbrucker Nachrichten, [Datum], S. [Seitenzahl], digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/#artikel=[ID]).
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