📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929)Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #3168 (Buchseite 170, 1615 Sept. 3., Nachweis: 01 175):
„Durch den Ankauf des Botsch’schen Hauses nebst Garten durch Erzh. Maximilian d. D. und mit seiner weiteren Beihilfe erlangen die Jesuiten Gelegenheit, die Dreifaltigkeits-Kapelle zur Kirche auszubauen, für welche ihr Mitbruder Karl Fontana den Plan liefert.“
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[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 170: „Durch den Ankauf des Botsch’schen Hauses nebst Garten durch Erzh. Maximilian d. D. und mit seiner weiteren Beihilfe erlangen die Jesuiten Gelegenheit, die Dreifaltigkeits-Kapelle zur Kirche auszubauen, für welche ihr Mitbruder Karl Fontana den Plan liefert.“]
Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (2. August 1901, S. 4):
Sept. mit dem Bau einer anderen Kirche begonnen; namentlich war dies der Anregung und dem freigebigsten Schutze des erlauchtesten Erzherzogs Maximilian von Oesterreich zuzuschreiben, der aber bereits im Jahre 1618 starb. Unter dem ebenso freigebigen wie mildthätigen Protectorate seines Nachfolgers, des Erzherzogs Leopold V., welcher am 10. März 1619 seinen festlichen Einzug in Innsbruck als Gubernator von Tirol gehalten hatte, wurde der Bau fortgesetzt und sollte im Jahre 1627 vollendet dastehen. Bereits am 14. März dieses Jahres hatte der neue Erzherzog nach der feierlichen Einsegnung des Bauplatzes unter großer Freudebezeugung aller Anwesenden den Grundstein zu diesem Gotteshause gelegt. Der neue Fürst war bei dieser kirchlichen Feierlichkeit umgeven von vielen Adeligen und vo. n vielen hervorragenden Männern der ganzen Grafschaft Tirol, denn auf den 11. März hatte Leopold V. einen offenen Landtag nach Innsbruck einberusen. Leider waren die Mauern zu schnell aufgeführt und m fahrlässig gebaut worden, besonders die Grundmauern, auch das breite Dach wurde unge- schickt und ohne Berechnung der Tragkraft aufgesetzt. So geschah es, dass am 13. September d. I.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 2. August 1901, S. 4, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/9761-kirchenausbau-der-jesuiten-durch-hauskauf-1901).
(Aus Kau ns) schreibt man uns: Vergangenes Jahr wurde unsere Kirche neu restauriert; sie erhielt auch einen Zubau mit stilgerechter Faoade. Am 26. September fand nun die feierliche Einweihung der Altäre durch den hochwst …
(Centralcommission für Kunst und historische Denkmale in Tirol.) Conservator Regierungsrath Johann Deining er berichtet über das alte Geläute der Universitäts- Kirche zu Innsbruck. In dem hölzernen Glockenthurme befinden …
(Der furchtbare Sturmwind) am 28. ds. riss, wie die „ N. Dir. Stirn. " melden, in Kundl den Helm des Kirchthurmes ein, der im Stürzen die neu erbaute Lourdeskapelle gänzlich zertrümmerte. Obwohl der Schaden ein bedeutend …
In längerer, motivierter Eingabe ersucht die hiesige evangelische Kirchengemeinde um Ueberlassung eines Platzes zum Baue einer evangelischen Kirche mit Pfarrhaus. In dem Gesuche wird u. a. auf die stets zunehmende Anzahl …
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