Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
ORDEN AUS FREISING MIT ADELIGER SPENDE

Zweihundertjähriger Gedächtnistag der Ursulinnen in Innsbruck

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 2. Juli 1891 · Seite 4 · #Ursulinen
(Säculnrfeier.) Das Kloster der Frauen Ursulinnen dahier feiert heute den 200jährigen Gedächtnistag der ersten Ansiedelung dieses ' Ordens in Innsbruck und in Tirol überhaupt. Der Graf Hieronymus Ferrari - Ochieppo, k. k. geheimer Rath und Obersthosmeister der zu Innsbruck resiedirenden verwitweten Königin von Polen Eleonora, gestorben im Jahre 1696, entschloss sich im Jahre 1689 die ansehnliche Summe von 30. 000 fl. zu einer nützlichen Stiftung zu verwenden. Er gieng darüber mit dem Jesuiten Karl v. Barbi zu Rathe, und dieser stellte ihm vor, wie so wenig noch in Innsbruck für den Unterricht und die Erziehung der weiblichen Jugend gesorgt sei, und wie wohlthätig ein diese Zwecke verfolgendes Institut sein würde - Der Vorschlag gefiel dem Grafen und er bestimmte das erwähnte Capital zur Gründung eines Klosters der Ursulinnen. Am 2. Juli 1691 trafen 3 Frauen des Freisinger Klosters hier ein, deren eine M. Benedicta Freiin v. Lerchenfeld zur ersten Oberin gewählt wurde. Die erste Tirolerin, eine Freiin Rosina v. Baderskirch von Innsbruck, trat im Jahre 1692 in dieses neue Institut.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 2. Juli 1891, S. 4, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/5460-zweihundertjaehriger-gedaechtnistag-der-ursulinnen-in-innsbruck-1891).

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Innsbrucker Nachrichten · 1. Juni 1891 · S. 4 · Kirchen, Klöster & Kapellen

In der St. Nicolauskirche, welche den Ausgangspunkt der Procession bildete, ist seit Pfingsten ein neuer Altar aufgestellt. Der Altar, ein Flügelaltar im gothischen Style ist auf Grundlage des Entwurfes des Donibaunieist …

GLOCKE ZUM LETZTEN GANGE VERLOREN

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