Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
DOZEN UND DREI WÜRFEL

Dozenhacken – Erklärung der alten Wettspielregeln und Herkunft des Namens

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 17. Jänner 1895 · Seite 7
7 Spielen nicht Zeit nimmt. Eigentlich sollte das Geldstück zum mindesten unter drei Würfen hinausgespickt sein, widrigenfalls der Dozen demsenigen gehört, der das Geld gesetzt hat; heißt ja die alte Regel des Dozenhackens: „Im dritten Streich Dozen und Schnur Euch. " Das Dozenhacken ist oder war jedenfalls früher ein Wettspiel. Das Wort dürfte wohl mit dutzen, dotzen — stoßen, Zusammenhängen, wenn es nicht vom ahd. diozan, tosen abzuleiten ist.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 17. Jänner 1895, S. 7, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/5859-dozenhacken-erklaerung-der-alten-wettspielregeln-und-herkunft-des-1895).

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