ans Ziel: die 9jährige Fuchsstute „ Gret! " des Gutsbesitzers Eduard Auer in Hölting, dann folgten: die 9jährige braune Stute „ Liesl " des Gastwirtes Alois Oberhäuser in Wörgl, die fünfjährige schwarzbraune Stute „ Mori " des Postmeisters Johann Lechner in Wörgl, die 7jährige kastanienbraune Stute „ Flora " des Pferdebesitzers Josef Hell in Wilten,. die 6jährige kastanienbraune Stute „ Elsa " des Gutsbesitzers Alois Hundegger in Hötting, endlich die 6jährige Mohrenschimmel- Stute „ Rosl " des Gutsbesitzers Eduard Auer in Hötting. Sämmtliche Renner waren norischer Abstammung. Das zweite Fahren war Inländer- Fahren „ Handicap " für in Oesterreich - Ungarn geborene und gezogene Pferde von drei Jahren aufwärts. Die Bahn war 3600 Meter. Angemeldet waren 11 Renner, von denen indes der 10jährige Rapp „ Kopp " des Postmeisters Johann Katzmayr in Rosenheim außer Betracht kam, weil „ Kopp " kein Inländer ist. Preise waren 7 gewidmet, hiezu hatte der Wiener Trabrenn - Verein 600 Kronen gespendet. Den ersten Preis ( 300 K) errang der 7jährige braune Hengst „ Goldarbeiter " des Münchner Privaten I. Göbl, Fahrdauer 7 Minuten, als zweiter kam ans Ziel ( Preis 200 L) der 9jährige braune Hengst „ Paris " des Gutsbesitzers Eduard Auer in Hötting, Fahrdauer 7 Min. 3 Sec., Dritter wurde ( Preis 12 () K) der 6jährige braune Hengst „Brutus " des Hoteliers Wilhelm Siegl in Aussee, Fahrdauer 7 Min. 4 Sec., Vierter ( Preis 80 K) die 5jährige Rapp - Stute „ Lini " des Gastwirtes Josef Stadauer in Salzburg, Fahrdauer 7 Min. 5 Sec., als Fünfter ( Preis 50 K) der 4jährige Schimmel - Hengst „ Prinz II. " des Pferdehändlers Joses Pürstinger in Salzburg, Fahrdauer 7 Min. 9 Sec., Sechster ( Preis 40 K) die 6jährige Schimmel - Stute „ Siglavia " des Postmeisters Angelberger in Salzburg, Fahrdauer 7 Min. 10 Sec., den letzten ( Preis 30 K) holte sich die 7jährige braune Stute „ Liesl I. " des k. k. Lieutenants Botho Grafen Coreth. Zwischen diesem Fahren und den: nun folgenden internationalen Fahren „ Handicap " folgte eine längere Pause, um den Pferden, von denen auch einige am dritten Fahren theilnahmen, eine Rast zu gönnen. Bei letzterem Rennen, für Pferde aller Länder, ohne Unschied des Alters und Geschlechtes, liefen 8 Pferde. Die Distanz betrug 3600 M. Der Innsbrucker Trabrenn - Verein hatte 5 Preise gewidmet. Den ersten ( 350 K.) errang sich der russische Rapp - Hengst „ Petersburg " ( Vaterland Russland) des Pferdehändlers Josef Pürstinger in Salzburg, Fahrdauer 6 Min. 48 Sec., zweiter ( Preis 200 K.) wurde der 7jährige braune Hengst „ Dandy " ( Amerika) des Postmeisters Angelberger in Salzburg, Fahrdauer 6 Min. 49 Sec., als dritter ( Preis 120 K.) kam ans Ziel der 7jährige braune Hengst „ Goldarbeiter " ( Ungarn) des Johann Göbl inMünchen, Fahrd. 6. 25, den vierten Preis ( 80 K.) erhielt der 9jährige braune Hengst „ Paris " ( Niederösterreich) des Gutsbesitzers Eduard Auer in Hötting, Fahrdauer 7 Min. 7. Sec., den letzten Preis ( 50 K.) errang sich der 6jährige braune Hengst „ Brutus" (Oberösterreich) des Hoteliers Wilhelm Siegl in Aussee, Fahrdauer 7 Min. 12 Sec. Das Richtercollegium bestand arrs den Herren: R. Ni ' sl, M. Obexer, Rittmeister Schudawa, einem Vertreter des Staatshengstell - Depots in Stadl, Oberlieutenant Weigl, H. Jenewein, F. Pötsch. und O. Köllensperger. Zu dem unter dem Protectorate des Erzherzogs Ferdinand Karl abgehaltenen Relinen waren sehr viele Zuschauer in Equipagen erschienen. Der Herr Corpscommandant FML. R. v. Hold, Landwehrdivisionär FML. Edler v. Hirsch, Bügermeister Dr. Mörz mit Gemahlin, Ministerialrat v. An der Lan wohnten deni nllgenrein interessanten Renilen an. Der hiesige Trabrennverein hat sich durch Veranstaltung dieses Rennens unzweifelhaft ein großes Verdienst erworben und wir köllnen bei dieser Gelegenheit nicht umhin, dem Wunsch Ausdruck zu geben, dass häufiger derartige sportliche Schauspiele geboten werden, sie würden den Fremdenverkehr Innsbrucks im Winter nicht unwesentlich fördern.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 27. Jänner 1896, S. 4, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/6008-trabrennen-in-innsbruck-mit-norischen-und-internationalen-pferden-1896).
Der Bieycle - Club Innsbruck ersucht um die pachtweise Ueberlassung des Platzes zwischen dem Sieberer ' schen Waisenhause und den Viaductbögen zur Anlage einer Rennbahn. Diese würde mit einem Kostenaufwande von 14. 000 f …
(A u s H a l l) schreibt man uns: Die Schwimmschule des hiesigen Fremdenverkehrsvereines, welche infolge verschiedener Calamitäten ein wahres Schmerzenskind des Vereins geworden ^ war, ist seit 27. v. M. wieder eröffnet. …
(Eine Schwimmschule in Schwaz.) In der Nähe der Landesschützenkaserne in Schwaz wurde nun der Bau einer neuen Schwimmschule begonnen, welche sowohl für Civil als Militär eingerichtet werden soll. Das Bassin wird von der …
" (Wintersport) Von den von der Centrale für Wintersport angekündigten Preisveranstaltungen auf deni Gebiete des Wintersports fand vorgestern Nachmittag unter Betheiligung eines zahlreichen Publicums das erste Preis - Sk …
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