6 auf 10 — 12 Gulden also aus das Doppelte. 1 ') Dazu kamen noch von 1553 - 1607 3,103,375 Zentner Kupfer, d. i. 31,033,750 Gulden brach Burglechner.) heit wichtige Objekte einzelner Museen. So besitzt das germanische Museum in Nürnberg drei. Berühmt sind der Ulmer Palmesel, und zwei irr lLändshnt. Auch in der Schweiz befinden sich an mehreren Orten Palmesel aufbewahrt, ebenso in Elsaß und an anderen Orten. In Tirol sind an nachstehenden Orten Palmesel vorhanden. In Hall wird am Palmsonntage im Presbyterium auf der Evangeliumseite ein Christusbild mit dem Palmesel aufgestellt. Die ganze Gruppe ist in 'Lebensgröße ausgeführt, die Höhe des Esels samt Christus beträgt 2 Meter. Christus hält in der linken Hand die Zügel, die rechte hat er erhoben. Das Ganze ist schön geschnitzt und dürfte aus dem 17. Jahrhundert stammen; beide Figuren sind hohl. In Luna zeigt man noch das Christusbild, das auf dem Esel war. In Lienz besitzen die Dominikanerinnen einen Palmesel, in Windisch - Matrei befindet sich noch eine vom Esel abgenommene Christusfigur. Ein Umzug mit dem Palmesel hat in Lienz sich bis in die zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts erhalten, wurde aber dann eingestellt. In Nordtirol hat sich dieses alte Herkommen in Thaur bis auf unsere Tage erhalten. Die derzeit in Verwendung stestenden Figuren — ein holzgeschnitzter Esel von 87 Zentimetern Höhe und 1. 10 Meter Länge, auf einem vierrädrigen, kleinen Bergwagen und die Christusfigur fast in Lebensgröße, wurden in den Jahren 1840 und 1862 von Joses Pernlochner renoviert. Sie stammen nach einem auf der Brust des Christusbildes angeklebten Zettel mit der Aufschrift: „tZm. etaotor l ' eoit 1 > au6i8eu8 ^ utooiu8 LA « 6r, Uroeurntor die loei auuo xo8t Odristam rmtum 1772 ", aus dem Jahre 1772, und befindet sich heute noch im Hause Nr. 47 beim Egger - Bauern in Aufbewahrung. Um 12 Uhr mittag findet am Palmsonntage unter feierlichem Glockengeläute von der Pfarrkirche aus in Begleitung eines Priesters die Prozession statt. Die Schulknaben und Männer gehen mit einer am Wagen befestigten Strickleiter, an der sie ziehen voraus, die Mädchen hinterdrein. Beim Umzug mit dem Palmesel geht es zuerst zu dem steil ansteigenden Kalvarienberge hinan, wo im St. Romedi - Kirchlein eine kurze Andacht ist, dann den Berg hinab und hinüber nach Rum. Am Eingänge zur Ortschaft wird die Prozession vom dortigen Seelsorger empfangen und in die Kirche begleitet, worauf die Rückkehr nach Thaur erfolgt. Gegen 2 Uhr nachmittag ist der Umzug zu Ende. Die Schulkinder von Rum und Thaur werden hierauf vom Erträgnis einer alten Stiftung mit Bretzen beschenkt. — Vom „ Palmesel " haben sich mancherlei Redensarten und Sprichwörter erhalten. So z. B. wird in Unterinntal derjenige „ Palmesel " gescholten, welcher auf dem Heimwege der Palmlast erliegt. Wer am Palmsonntag am längsten im Bette bleibt, erhält diesen Namen. Schon Abraham a Santa Clara sagt: „ Die Fuggerische Faktor in Hall an Haushaltskosten für sich, Familie, Dienerschaft und Gäste „ so täglich von und zu ziehen " 274 Gulden 45 Kreuzer, im selben Jahre erhielt ' ein Handelsdiener des Hauses ' für eine viertägige Reise von Augsburg nach Hall für sich und sein Roß 2 Gulden 20 Kreuzer an Reisevergütnng, für das Fuggerische Geschäftslokal in Innsbruck wurden jährlich 10 Gulden für Miete, 5 Gulden für Beheizung und '
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 26. März 1904, S. 5, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/7444-erhaltung-des-palmesel-umzuges-in-thaur-bis-auf-unsere-tage-1904).
(Julfeier.) Altem germanischem Brauchs folgend versammelte auch Heuer der Jnns^ brucker Turnverein seine Mitglieder in besonn ders großer Zahl unter den: Julbaume. Der Saal beim „ grauen Bären " war mit einer Büste Jahns …
(Julfeier.) Altem germanischem Brauchs folgend versammelte auch Heuer der Jnns^ brucker Turnverein seine Mitglieder in besonn ders großer Zahl unter den: Julbaume. Der Saal beim „ grauen Bären " war mit einer Büste Jahns …
(Aus Schwaz) wird uns geschrieben: Am 21. d. M. fand in der hiesigen weiblichen Strafanstalt St. Martin eine kleine Feier anläßlich des 80. Geburtstages der Frau Oberin Philiberta Spiel statt. …
GR. Zösmayr sagte, er könne sich nicht denken, wo all die gelehrten Weiber hin sollen. Es gebe heute schon geistiges Proletariat genug. Man wisse ja nicht einmal, wie man die studierten Männer unterbringe, und jetzt woll …
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