Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
PFANDHAUSEN IM KÖNIGREICH

Zur Geschichte und Organisation des Pfandleihwesens in Österreich

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 3. September 1904 · Seite 31
Das Pfandleihwesen und die Pfandleihanstalten. Die Pfandleihanstalten entstanoea in Italien als montsL xistatis zirka 150, in Deutschland zeigte sich 1591 die erste in, Augsburg und 1610 in Brüssel. In Österreich entstand das erste Pstandhaus im Jahre 1707 als „ Versatz mrd Krag amt ", verbunden mit einer Verkaufsagentie für Immobilien in Wien, 1760 wurde es unter Franz I. „ k. k. Versatzamt ". Diese Anstalt ist auch ' Depositenamt. In Wien bestehen 19 Pfandhänser, wo. drei staatlich sind. Außer den: ist noch eine staatliche Psandleihansialt in Prag. Von: Lande begründet und beaufsichtigt, sind die in Brünn und Klagenfurt. 26 gehören verschiedenen Gemeinden. Km ganzen hat Österreich 135 Pfandhänser. Das PfaMeihwesen wurde allgemein für Österreich durch das Gesetz vom 23. März und 24. April 1885 geregelt. Geiverbs und geschäftsmäßig ohne Konzession ist fast in allen Staaten, so auch in - Österreich, die Pfandleihe verboten.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 3. September 1904, S. 31, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/7556-zur-geschichte-und-organisation-des-pfandleihwesens-in-oesterreich-1904).

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