mit Orchesterbegleitung), Hegars „ Morgen im Walde ", Liebes „ Gesang der Goten an Alarichs Grabe " ( mit Orchester) und Reichards „ Was ist des Deutschen Vaterland ". Der Deutsche Turnverein führte einen schönen Fahnenreigen auf, bei welchem auch die Frauen und Mädchenriege mitwirkte. Das städtisch unterst. Orchester unter Kapellmeister Krafft - Lortzing brachte ein gediegenes Konzertprogramm zum Vortrage. Zwischendurch spielte die Maulser Kapelle, welche sich ebenfalls reichen Beifall verdiente. Hornstöße verkündeten plötzlich, daß im Burghöfe etwas im Gauge sei. Sechs Ritter in schwerem Harnisch tummelten sich auf ihren Rossen. Sie führten einen Reigen auf, der von den zahlreichen Zuschauern beifälligst ausgenommen wurde. Die Pause bis zur nächsten Vorführung wurde durch eine Parodie auf Schillers „ Handschuh " ausgefüllt. Der König, seine Tochter und der unerschrockene Rittersmann saßen auf dem Balkone, einer rezitierte den Text dazu, auch die „ Tigertiere " fehlten nicht. Die Parodie endete mit einem Heiterkeitserfolge, als die etwas aus der Art geschlagenen Bestien durch einen kecken Griff ins Genick hinausbefördert wurden. Nun traten acht Landsknechte auf den Plan, alles stramme Leute, ( Mitglieder des Innsbrucker Turnvereins), die einen hübschen Reigen aufführten. Die Gewänder dieser Gruppe insbesondere fesselten die allgemeine Aufmerksamkeit. Der Anführer der Landsknechte, Turnlehrer Karl Konzett, zeigte sich als Meister im Fahnenschwingen. Etwa um 11 Uhr wurde am Platze vor der Halle ein mächtiger Holzstoß entzündet, und angesichts der lodernden Flamme wurde von allen die „ Wacht am Rhein " gesungen. Das Lied begleitete die Maulser Kapelle. Das Fest verlief in der schönsten Weise und wird dem guten Zwecke der Unterstützung der deutschen Stammesgenossen an der Sprachgrenze in Südtirol einen sehr großen Ertrag zugeführt haben. Wie schon eingangs erwähnt, nahm das Fest erst in den Morgenstunden ein fröhliches Ende.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 21. Juni 1905, S. 6, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/7779-festliche-vorstellungen-zugunsten-der-deutschen-stammesgenossen-an-1905).
Also gnt! Ter Widder lebt noch, er leb: prächtig, wird gemästet und liebevoll gepflegt Kuur Schlachtgauge. An einem sttstmen Somwertag wird er aus seinem Stalle geholt, an den Hörnern gefesselt, mir Blumen und Schleifen …
DterkSAg, kn 14. Februar 1905. FmrWrrrcker Nachrichts» Nr. « 36. Seite 7. folgt in er Regel vor allen Ort größen. Außer den Schleichern gehören zu den tanzenden Figuren der Wirt und die Kellnerin, Tuxer und 'Tuxermnen, s …
(Die Grabbruderschaft in Hall.) Im Jahre 1650 wurde in Hall von wohlangeseheuen Bürgern die Grabbruderschaft gegründet, um die heute noch übliche Charfreitags - Prozession einzuführen. Es wurde in der Erlöserkirche das h …
Grundlegende Richtung (Blattlinie):
Wissenschaftlich-historische Dokumentation und digitale Erschließung gemeinfreier historischer Pressetexte aus dem Raum des historischen Tirols.
1. Grundsatz: Die Nutzung von chronik.fontes.at ist ohne Registrierung möglich. Es werden keine Werbe- oder Analyse-Tracker und keine Marketing-Cookies eingesetzt.
2. Server-Betrieb: Beim Aufruf der Website werden technisch notwendige Verbindungsdaten (IP-Adresse, Zeitpunkt, angeforderte Ressource) kurzzeitig auf unserem europäischen Server (Hetzner Online GmbH, Deutschland) zur Betriebssicherheit verarbeitet (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
3. Externe Faksimile-Einbindung (IIIF): Beim Öffnen der Original-Zeitungsseite lädt Ihr Browser Bildkacheln direkt vom IIIF-Bildserver der Österreichischen Nationalbibliothek (iiif.onb.ac.at) bzw. verweist auf die Universitäts- und Landesbibliothek Tirol.
4. Betroffenenrechte: Auskunfts- und Löschungsanfragen richten Sie jederzeit formlos an die im Impressum genannte Kontaktadresse.
Historische Zeitungstexte: Sämtliche wiedergegebenen Originalartikel entstammen historischen Zeitungsausgaben des 19. und frühen 20. Jahrhunderts (insbesondere den Innsbrucker Nachrichten, 1854–1913) und sind urheberrechtlich gemeinfrei.
Digitalisate & OCR-Grundlage: Die digitalen Faksimiles und Volltextgrundlagen basieren auf den Beständen der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol (ULB Tirol) sowie von ANNO – AustriaN Newspapers Online (Österreichische Nationalbibliothek).
Die Tiroler Zeitungschronik bewahrt den authentischen Wortlaut und die historische Rechtschreibung der Originalquellen vor und nach der II. Orthographischen Konferenz von 1901.
Um die historischen Spaltentexte digital zugänglich zu machen, erhält jeder Originalartikel redaktionell eine Hauptüberschrift im zeitgenössischen Chronikstil des 19. Jahrhunderts sowie eine moderne Dachzeile zur raschen thematischen Orientierung.
Bitte zitieren Sie stets die zugrunde liegende historische Originalausgabe mit Erscheinungsdatum und Seitenzahl, ergänzt um den Permalink der Chronik:
Innsbrucker Nachrichten, [Datum], S. [Seitenzahl], digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/#artikel=[ID]).
Sie haben einen OCR-Lesefehler im historischen Fraktursatz entdeckt oder möchten auf einen bemerkenswerten Zeitungsbericht hinweisen?
Schreiben Sie uns gerne an redaktion@fontes.at unter Angabe des Erscheinungsdatums oder des Artikel-Direktlinks (#artikel=...).
✎ Korrektur-ModusKlicke in jede Überschrift oder Transkriptions-Zeile (Enter = nächste Zeile, Shift+Enter = Zeile teilen)
Gesammelt: 0 Artikel|
Gesammelte Änderungen in Tabelle article_edits
Diese Korrekturen sind in der Zwischen-Tabelle gespeichert. Mit Klick auf „Jetzt in Live-DB schreiben“ werden sie atomar in chronik_events_live.db samt Volltextindex übernommen.